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Frühaufsteher : Der Dax kämpft mit der Marke von 7500 Punkten

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Und so wurden gleich fast alle Banken auf die Verkaufsliste gesetzt. Hypo Real Estate gaben um 35,1 Prozent auf 21,64 Euro nach, Commerzbank verloren 8,3 Prozent auf 23,17 Euro und Deutsche Postbank 4,5 Prozent auf glatt 62 Euro. Im MDax gaben Aareal Bank um 9,4 Prozent auf 25,20 Euro nach und IKB fielen um weitere 10,9 Prozent auf 5,31 Euro.

Im SDax verloren Interhyp 6,4 Prozent auf 46,50 Euro. Ansonsten standen einmal mehr die Zykliker auf der Verkaufsliste der Investoren. So gaben Tui um 6,1 Prozent auf 15,67 Euro nach, MAN verloren 3,8 Prozent auf 92,32 Euro und aus dem MDax fielen Gildemeister um 12,9 Prozent auf 13,08 Euro zurück, Kuka gaben um 7 Prozent auf 20,62 Euro nach.

Allein die Versorger, die zuletzt in einen fallenden Markt hinein gekauft wurden, stellten am Dienstag einmal mehr die Gewinner im Dax. So legten RWE um 0,4 Prozent auf 94,67 Euro zu und Eon gewannen 0,5 Prozent auf 145,76 Euro.

In der zweiten Reihe sprachen Händler von „durchwachsenen“ Zahlen bei Südzucker. Der Konzernüberschuss enttäuschte, das operative Ergebnis sei dagegen besser ausgefallen als erwartet. Den Umsatzausblick habe Südzucker nach oben genommen, eine Ergebnisprognose fehle dagegen. Südzucker verloren 4,1 Prozent auf 13,51 Euro.

Auch der TecDax wurde von der Entwicklung nicht verschont und gab um knapp 4 Prozent auf 847 Punkte nach. In den Werten der 2. und 3. Reihe berichteten Händler von sogenannten Basket-Verkäufen, die auf eine geringe Ausnahmebereitschaft trafen. So gaben im TecDax QSC um 13,6 Prozent auf 2,23 Euro nach, AT+S verloren 10,3 Prozent auf 12,44 Euro und Kontron trotz positiver Nachrichten 8,6 Prozent auf 10,74 Euro.

Deutsche Anleihen: Weitere Kursgewinne zur Eröffnung

Der deutsche Anleihenmarkt ist am Mittwoch mit weiteren Kursgewinnen in den Handel gestartet. Der für den Anleihenmarkt richtungweisende Euro-Bund-Future legte am Morgen um 0,20 Prozent auf 116,04 Punkte zu. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe betrug 3,992 Prozent.

Experten rechnen auch am Mittwoch mit einer freundlichen Tendenz am Rentenmarkt. Unterstützung sollten die Festverzinslichen dabei insbesondere von voraussichtlich weiter schwachen Aktienmärkten erhalten, hieß es seitens der HSH Nordbank.

Datenseitig stünden vor allem die amerikanischen Verbraucherpreise für Dezember und der am Abend anstehende Konjunkturbericht der amerikanischen Notenbank (Beige Book) im Fokus. Den Bund-Future sieht die HSH Nordbank in einer Spanne von 115,50 bis 116,50 Punkten. Auch nach Ansicht der Volkswirte von HSBC Trinkaus zeichnen sich am Anleihenmarkt weitere Kursgewinne ab. Der nächste Widerstand des Bund-Future bei 116,89 Punkten dürfte jedoch nicht erreicht werden.

Die Bund-Futures sind am Dienstag fester aus dem Handel gegangen. Die Renten-Futures profitierten von der Angst vor einer Rezession in den Vereinigten Staaten. Bei den amerikanischen Einzelhandelsumsätzen war es im Dezember zu einer Gegenbewegung auf die überraschend starken Zahlen von November gekommen. Mit einem Rückgang um 0,4 Prozent im Vormonatsvergleich lag das Ergebnis unter den Schätzungen von minus 0,1 Prozent.

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