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Frühaufsteher : Dax verbucht leichte Kursverluste

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Aktien in Singapur zeigen sich am Mittag etwas fester

Etwas fester tendieren die Aktienkurse am Dienstagmittag (Ortszeit) in Singapur. Händler berichten von einem unentschlossenen Handel. Einerseits seien die Anleger erleichtert darüber, dass der Ölpreis abermals gesunken sei, andererseits fürchteten sie, dass die Gewinne der Unternehmen langsamer wüchsen. Während des Vormittags schwankte der Straits-Times-Index (STI) zwischen positivem und negativem Terrain hin und her. Zum Ende der ersten Sitzungshälfte notiert der Index bei 2.839 Punkten und damit um 0,5 Prozent höher als zum Handelsschluss am Montag. Das Tageshoch lag bei 2.841, das -tief bei 2.811 Punkten. Unter den Blue Chips bremsen SingTel den Markt. Die Titel geben um 3,1 Prozent auf 3,47 Singapur-Dollar nach. Die Telefongesellschaft hat eine Gewinnwarnung ausgegeben.

Neuigkeiten und Kursbewegungen nach Börsenschluss an der Wall Street

An der amerikanischen Nachbörse ging der Index Nasdaq-100 After Hours Indicator am Montag leicht um 0,107Prozent auf 1.939,9 Punkte zurück.

Die Aktien der Investmentbank Morgan Stanley haben am Montag im nachbörslichen Handel nachgegeben, nachdem die Ratingagentur Moody´s das Langfristrating der Bank zurückgestuft hatte. Der Morgan-Stanley-Kurs sank um 1,4 Prozent auf 44,75 Dollar. Der Aktienkurs von Napster brach um 10 Prozent auf 1,35 Dollar ein. Das Unternehmen hatte im ersten Geschäftsquartal einen Umsatzrückgang verzeichnet und war dadurch noch tiefer in die Verlustzone geraten. Napster hofft indessen auf wieder steigende Umsätze in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahrs 2008/09 mit Hilfe von Napster Mobile.

Wall Street schließt etwas fester

Ganz im Zeichen von Dollar und Ölpreis standen die amerikanische Aktienmärkte am Montag. Mit dem im Tagesverlauf unter 113 Dollar gefallenen Preis für ein Barrel der Sorte Light Sweet Crude legten Aktienkurse deutlich zu. Im späteren Handel gaben sie einen Teil der Gewinne wieder ab, nachdem der Ölpreis sich etwas erholt hatte.

Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) verbesserte sich um 0,4 Prozent oder 48 Punkte auf 11.782. Der S&P-Index gewann 0,7 Prozent oder 9 Zähler auf 1.305. Der Nasdaq-Composite legte um 1,1 Prozent oder 26 Punkte auf 2.440 zu. Umgesetzt wurden dabei 0,75 (Freitag: 1,55) Milliarden Aktien. Den 2.002 Gewinnern standen 1.095 Verlierer gegenüber, unverändert schlossen 76 Titel.

Als hilfreich erwies sich der steigende Dollar, der auf die Rohstoffpreise drückte. Ein Stratege sagte, dass der Markt am Freitag in eine neue Phase mit einer veränderten Psychologie getreten sei. Der amerikanische Markt werde wegen der erfolgten aggressiven Reaktion der Notenbank auf die Krise zuversichtlicher gesehen als andere Märkte. Im Fall einer Erholung könnten die amerikanische Börsen an die Spitze treten. Von Konjunkturseite standen keine Daten auf der Agenda.

Finanzwerte zeigten sich erholt, während Energie- und Rohstoffwerte deutlich abgaben. Alcoa verloren 1,7 Prozent auf 31,23 Dollar, Exxon 0,7 Prozent auf 78,16 Dollar. J.P. Morgan gewannen 2 Prozent auf 41,89 Dollar, und Bank of America 3,5 Prozent auf 33,38 Dollar. Konsumwerte profitierten von der Hoffnung auf eine durch das billigere Öl angeheizte Kaufkraft. Wal-Mart stiegen um 1,2 Prozent auf 58,56 Dollar, Home Depot um 4,3 Prozent auf 27,51 Dollar, und General Motors um 7,3 Prozent auf 10,76 Dollar.

Zu den Gewinnerbranchen gehörten auch Telekomwerte. Verizon hat mit zwei Gewerkschaften, die 65.000 Arbeiter vertreten, eine Einigung über Gehälter und Leistungen für die Krankenversicherung erreicht. Da damit ein Streik verhindert wird, stieg die Aktie um 2,1 Prozent auf 35,30 Dollar. AT&T legten um 2,8 Prozent auf 31,84 Dollar zu.

Amerikanische Anleihen im späten New Yorker Handel leichter

Fallende Rohstoffpreise haben am Montag die Notierungen der amerikanische Anleihen unter Druck gebracht. Bis 22.00 Uhr verloren zehnjährige Titel mit einem Kupon von 4,00 Prozent um 16/32 auf 100 1/32und rentierten mit 3,995 Prozent. Die mit 4,50 Prozent verzinste 30-jährige Staatsanleihe fiel um 1-3/32 auf 98-8/32 zu und rentierte mit 4,607 Prozent, nach 4,538 Prozent am Freitag. Der im Tagesverlauf deutlich nachgebende Ölpreis habe die Erwartung steigender Konsumausgaben geweckt, hieß es. Die aktuell fallenden Preise für Öl, Energie und Nahrungsmittel wirkten wie eine große Steuersenkung, sagte ein Händler. Damit werde die Konjunktur auf längere Sicht stimuliert. Im Tagesverlauf war der Ölpreis an der Nymex bis 112,72 Dollar gefallen. Die Aktienbörsen quittierten dies mit deutlichen Gewinnen. Angesichts fehlender Konjunkturdaten am Berichtstag habe dies dem Anleihemarkt die Richtung gewiesen, sagten Teilnehmer.

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