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Frühaufsteher : Dax nach guten Vorgaben aus Übersee und Quartalsberichten fest

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Starke Vorgaben der Börsen aus den Vereinigten Staaten und Asien sowie eine Reihe positiver Geschäftsberichte deutscher Konzerne geben dem Aktienmarkt am Mittwoch Auftrieb.

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          Starke Vorgaben der Börsen aus den Vereinigten Staaten und Asien sowie eine Reihe positiver Geschäftsberichte deutscher Konzerne geben dem Aktienmarkt am Mittwoch Auftrieb. Der Dax legt 0,8 Prozent auf 6449 Zähler zu. Der MDax rückte um 1,6 Prozent auf 8173 Punkte vor und der TecDax steigt um 1,5 Prozent auf 731 Zähler. Die Aktie des Dax-Schwergewichts Siemens gewinnt nach Vorlage von deutlich besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen 6 Prozent auf 77,66 Euro.

          Rentenmarkt tendieet gut behauptet

          Entgegen der Einschätzung von Experten handeln die Renten am Mittwoch fester. Der richtungweisende Euro-Bund-Future gewinnt 14 Basispunkte auf 111,68 Prozent, der Bobl-Future elf Basispunkte auf 106,93 Prozent.

          Sollte der September-Bund den Widerstand bei 111,67/4 Prozent überwinden, rechnet die Helaba mit weiteren Gewinnen in Richtung 111,91 Prozent. Eine nennenswerte Unterstützung liege bei 111,00 Prozent.

          Am Nachmittag steht aus den Vereinigten Staaten der Beschäftigungsbericht des Arbeitsmarktdienstleisters ADP zur Veröffentlichung an. Die bisher vorliegenden Indikationen dafür sind negativ. So stieg die Zahl der Erstanträge zur Arbeitslosenunterstützung per Saldo an und liegt aktuell über der Marke von 400.000. Auch die gesunkenen Beschäftigungskomponenten regionaler Fed-Umfragen wiesen darauf hin, dass die Erwartung eines Stellenrückgangs im Juli gerechtfertigt sei. Die Durchschnittsprognose für den ADP-Report von Minus 60.000 halten die Anlagestrategen der Helaba für weitgehend realistisch.

          Euro fällt weiter

          Der Kurs des Euro ist am Mittwoch nach deutlichen Vortagesverlusten weiter gesunken. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete im frühen Handel 1,5583 Dollar. Ein Dollar war 0,6415 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,5705 (1,5746) Dollar festgesetzt.

          Die Erholung an den amerikanischen Aktienmärkten und Anzeichen für einen Wendepunkt in der Finanzkrise hätten den Dollar beflügelt, sagten Händler. Zudem stütze der weiter sinkende Ölpreis den Dollar. Sollten nach der am Dienstag überraschend gestiegenen Verbraucherzuversicht weitere Konjunkturdaten darauf hinweisen, dass es in den Vereinigten Staaten nicht zu einer Rezession kommt, könne die Dollar-Erholung weitergehen.

          Ölpreise nach kräftigen Vortagesverlusten weiter gefallen

          Die Ölpreise sind am Mittwoch nach kräftigen Vortagesverlusten im asiatischen Handel weiter gefallen. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur September-Lieferung sank im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag um 16 Cent auf 122,03 Dollar. Der Preis für ein Barrel der Nordseesort Brent zur Auslieferung im September fiel um 6 Cent bei 122,65 Dollar. Am Vortag war der WTI-Preis noch um 2,54 Dollar gefallen und der Brent-Preis um 3,13 Dollar. Der amerikanischen Ölpreise ist damit seit seinem Rekordstand von über 147 Dollar am 11. Juli um rund 17 Prozent gefallen.

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