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Forsa-Umfrage : Anleger glauben wieder stärker ans Gold

In einer Umfrage loben viele Anleger Gold als „Beimischung“im Vermögen. Bild: Olivier Le Moal - stock.adobe.co

Einmal im Jahr fragen die Meinungsforscher von Forsa, welchen Anlageprodukten die Deutschen in den nächsten drei Jahren den größten Gewinn für ihre Besitzer zutrauen. Voriges Jahr waren es Aktien – jetzt ist es Gold. Woran liegt das?

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          Gold als Geldanlage wird in der Bevölkerung positiver gesehen als noch vor einem Jahr. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa für die Goldhandelskette Pro Aurum erstellt hat.

          Christian Siedenbiedel
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Gefragt wurde, mit welcher Geldanlage man wohl in den nächsten drei Jahren den größten Gewinn erzielen könne. Noch im vergangenen Jahr lagen dabei Aktien (32 Prozent) vor Gold (23 Prozent) und Fondsanteilen (16 Prozent). In diesem Jahr schob sich das Edelmetall (31 Prozent) vor Aktien (30 Prozent) und Fondsanteile (15 Prozent). Weit abgeschlagen waren in beiden Jahren Anleihen, Festgeld- und Tagesgeldkonten.

          Deutlich geringer war der Anteil der Befragten, die tatsächlich in Gold investiert waren; er lag bei 12 Prozent.

          78 Prozent der Befragten sagten aber, dass sie Gold für eine „gute Ergänzung“ zu anderen Geldanlagen hielten. „Für uns ist das wichtigste Ergebnis, dass drei Viertel der Befragten Gold als sinnvolle Ergänzung für das eigene Portfolio sehen“, sagte Benjamin Summa von Pro Aurum: „Denn das deckt sich mit unserer Hausmeinung, wonach wir einen Edelmetallanteil von 10 bis 20 Prozent des liquiden Anlagevermögens empfehlen – davon 80 Prozent in Gold und 20 Prozent in Silber.“

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