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F.A.Z. exklusiv : Ford will wegen Brexits eigene Bank in Köln eröffnen

Ein neues Auto will manchmal finanziert werden: Kunde im Ford Mondeo Bild: Picture-Alliance

Im Gegenzug prüft VW eine Banklizenz für Britannien. Das zeigt: Der Brexit treibt die Kosten. Dabei geht es den Autobanken noch gut. Seit 2010 haben sie ihr Finanzierungsgeschäft verdoppelt.

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          Die deutsche Finanzaufsicht Bafin hatte vor rund einem Jahr hohe Erwartungen geschürt. Mit etwa zwanzig Finanzinstituten führten die deutschen Bankaufseher wegen des Brexits Gespräche über eine deutsche Banklizenz oder die genehmigungspflichtige Erweiterung von Finanzgeschäften, hieß es damals. Von diesen zwanzig Finanzinstituten werden auch so gut wie alle kommen, heißt es nun. Noch aber seien nicht alle neuen Akteure namentlich bekannt.

          Hanno Mußler

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Wie die F.A.Z. erfahren hat, wird der amerikanische Automobilkonzern Ford am deutschen Stammsitz in Köln seine Bankgeschäfte erweitern und hat dafür erstmals eine Banklizenz beantragt. Ein Ford-Sprecher wollte sich dazu nicht äußern. Bisher ist Fords Autoabsatzfinanzierer namens Ford Credit Europe im britischen Warley (Essex) für Leasing- und Kredit-Angebote sowie Versicherungen für Ford-Auto-Käufer sowie für die Einkaufs- und Zwischenfinanzierung der Ford-Händler in ganz Europa verantwortlich. Ein von einem Mitgliedsland genehmigter „EU-Bankenpass“ reicht dafür als Erlaubnis. In Köln gibt es daher bislang lediglich eine Niederlassung der britischen Bank Ford Credit Europe, die allerdings nach außen schon den Namen „Ford Bank“ trägt.

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