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Der Bulle vor der New Yorker Börse Bild: Reuters

Fondsvergleich : Aktive Fonds – oder doch lieber ETF?

Viele Anleger bevorzugen börsennotierte Indexfonds, weil sie günstiger sind. Doch sie sind nicht unschlagbar. Manche Fondsmanager sind ihr Geld wirklich wert.

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          Es gibt ein Buchstabenkürzel, mit dem sich auch der abgebrühteste Geldverwalter aus der Reserve locken lässt. Das Kürzel lautet „ETF“, steht im Englischen für Exchange-Traded Fund (börsengehandelter Indexfonds) und ist auch vielen deutschen Anlegern längst ein Begriff. Ein ETF bildet ein zugrundeliegendes Börsenbarometer wie den Dax nach. Gewinnt der Dax beispielsweise drei Prozent, legt auch der ETF um rund drei Prozent zu.

          Dennis Kremer
          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          ETF gibt es schon seit ein paar Jahrzehnten, für richtig Furore haben sie aber erst in den vergangenen Jahren gesorgt, als immer mehr Anbieter groß in das Geschäft eingestiegen sind. Ihr Clou: Da sie keinen klassischen Fondsmanager benötigen, können Anleger sie zu viel niedrigeren Gebühren kaufen als traditionelle Investmentfonds. Das ist der Grund, warum viele Fondsmanager alter Schule auf ETF nicht gut zu sprechen sind: Wer hat schon gern eine so starke Konkurrenz? Wobei die Fondsmanager stets zu ihren Gunsten betonen, dass sie die jeweils besten Wertpapiere für Anleger auswählen könnten, während im ETF zwangsläufig immer alle Titel eines Börsenbarometers zu finden seien – egal, wie gut oder schlecht sie sich nun entwickeln mögen. Dies mag einleuchtend klingen, in der Praxis scheitern aber viele Fondsmanager daran, Papiere mit schlechter Wertentwicklung rechtzeitig auszusortieren.

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