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Umfrage : Makromanager rechnen stark mit fallendem Dollar

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Hedge-Fondsmanager blicken kritisch auf Aktien, Dollar und auch Rentenpapiere. Vor allem der „Dollarpessimismus“ hat vom Oktober auf November deutlich zugenommen, so eine Umfrage von Van Hedge Fund Advisors.

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          Stimmungsindikatoren und -umfragen an den Finanzmärkten sind nicht leicht zu interpretieren. Vor allem dann nicht, wenn sich kein einheitliches Bild ergibt.

          Sind die befragten Marktteilnehmer dagegen mehrheitlich optimistisch oder pessimistisch, dann könnte es ratsam sein, vorsichtig zu sein. Denn wenn beinahe alle damit rechnen, daß die Kurs weiter steigen oder auch fallen, dann dürften sie entsprechend positioniert sein. Das heißt, sie haben schon ge- oder verkauft. Wo sollen dann aber die Anschlußkäufe oder -verkäufe herkommen?

          Ausgeprägter „Dollarpessimismus“

          Nicht selten kommt es in Phasen einer ausgeprägten „Marktmeinung“ zu einer Entwicklung, die ihr gerade widerspricht. Vor diesem Hintergrund zielt der Blick auf das Ergebnis einer regelmäßig stattfindenden Umfrage von Van Hedge Fund Advisors unter Hedge-Fonds-Managern auf einen kritischen Punkt: die stark polarisierte Meinung zum Dollar. 29 Prozent der Befragten betrachten die amerikanische Währung positiv und rechnen mit Kursgewinnen. Satte 63 Prozent der befragten Fondsmanager gehen jedoch von einem fallenden Dollar aus. Lediglich acht Prozent sind unentschieden.

          Dagegen hat sich die im September noch arg pessimistische Stimmung mit Blick auf die Börsen und die Rentenmärkte etwas abgemildert. Allerdings rechnen immer noch viele der Hedge-Fonds-Manager in beiden Segmenten mit fallenden Kursen. Sollten sie sich nicht völlig verschätzen, so ist das nach wie vor kein sonderlich gutes Vorzeichen für die Finanzmärkte. Sollten sie sich allerdings täuschen, könnte das zu größeren Gegenbewegungen führen. Haben sie beispielsweise stark auf den Verfall des Dollarkurses gewettet, dann könnte eine unerwartete Dollarstärker dazu führen, daß diese Akteure ihre Positionen „im Markt drehen“ müssen und damit den Dollar zumindest kurzfristig noch weiter nach oben bewegen.

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