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Fondsvertrieb : Frankfurter Fondsbank startet den Betrieb

  • Aktualisiert am

Die Investmentgesellschaft Frankfurt-Trust hat eine Bank-Tochter gegründet.

          1 Min.

          Die Frankfurter Fondsbank GmbH, Tochtergesellschaft der Frankfurt-Trust Investmentgesellschaft mbH, hat am 22. Januar 2002 offiziell den Betrieb aufgenommen. „Damit“, so Geschäftsführer Karl Stäcker, „ist die Frankfurter Fondsbank die erste Bank, die von einer deutschen Kapitalanlagegesellschaft gegründet wurde.“

          Die Aktivitäten der Fondsbank erstrecken sich auf zwei Geschäftsfelder. Zum einen soll sie als Fondsabwicklungsplattform zur Verwahrung von Fonds verschiedener Investmentgesellschaften dienen.

          Rund 20 Kooperationspartner stehen schon fest

          Eine Kooperation der Frankfurter mit den folgenden Fondsgesellschaften stehe dabei bereits fest: ACM, Adig, Credit Suisse, dit, Fidelity, Franklin Templeton, JP Morgan Fleming und Pioneer. Als erste Vertriebspartner habe man den Maklerpool Top Ten, die Carat AG sowie die Plansecur-Unternehmensgruppe gewonnen.

          Bei dem zweiten Geschäftsfeld der Fondsbank handelt es sich um das Mandatgeschäft zur Führung von Investmentdepots für Kapitalanlagegesellschaften und kleinere Banken. „Gerade im Bereich der Investmentkontenführung können durch Outsourcing enorme Kostenblöcke eingespart werden“, begründet Geschäftsführer Stäcker die bereits rege Nachfrage von Seiten der Kapitalanlagegesellschaften.

          Anleger müssen lästige Anträge nur ein mal ausfüllen

          Mit der „Alles-aus-einer-Hand“-Lösung bietet die Fondsplattform vor allem den Kunden zahlreiche Vorteile: „Anleger, die in Fonds verschiedener Anbieter investieren wollen, können dies nun bequem mit einem Depot realisieren“, erklärt Stäcker. Außerdem bräuchten die Kunden nur einen Eröffnungsantrag, einen Freistellungsauftrag und sie erhielten lediglich eine Jahressteuerbescheinigung.

          Einmalige Einlagen bei der Frankfurter Fondsbank können Anleger ab 3.000 Euro vornehmen. Sparpläne werden ab 50 Euro angeboten. Die jährliche Depotgebühr beträgt 0,25 Prozent des Depotwertes. Es werden mindestens zwölf und höchstens 40 Euro berechnet.

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