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Nach Abschied von Gross : Anleger ziehen weniger Geld bei Pimco ab

  • Aktualisiert am

Nachdem Bill Gross die Fondsgesellschaft Pimco verließ, hat die Kapitalflucht kräftig Fahrt aufgenommen. Bild: Reuters

Anleger haben im November deutlich weniger Geld aus dem wichtigsten Fonds von Pimco abgezogen als noch im Vormonat. Seit dem Weggang des Starinvestors Bill Gross Ende September kämpft die Gesellschaft aber weiter mit Mittelabflüssen.

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          Hoffnungsschimmer bei der Allianz-Tochter Pimco. Im zweiten vollen Monat nach dem überraschenden Abschied des Starinvestor Bill Gross haben Investoren weniger Geld aus dem wichtigsten Produkt des Fondsanbieters abgezogen als zuletzt. Im November gaben Anleger insgesamt für 9,5 Milliarden Dollar (7,7 Milliarden Euro) Anteile des Flaggschiffs Pimco „Total Return Fund“ zurück, wie das Unternehmen am Mittwoch in Newport Beach mitteilte. Das war deutlich weniger als im Oktober und September.

          Der Fonds war bis Ende September vom als „Anleihekönig“ bekannten Starinvestor Bill Gross verwaltet worden, der jedoch nach einem internen Richtungsstreit zum Wettbewerber Janus Capital gewechselt war. Seitdem hat die Kapitalflucht, die bereits im Mai 2013 eingesetzt hat, kräftig Fahrt aufgenommen. Im September und Oktober beliefen sich die Mittelabflüsse insgesamt auf 51 Milliarden Dollar. Das Volumen des Fonds ist inzwischen auf 162,8 Milliarden Dollar geschmolzen und liegt damit rund 44 Prozent unter dem Niveau vom April 2013.

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