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Digitalwährungen : Finger weg vom Bitcoin!

  • -Aktualisiert am

Bitcoin seien ein Magnet für Psychopathen, sagt ein berühmter Finanzmathematiker. So weit muss man nicht gehen, aber die Währung ist so riskant, dass nur wenige sie wirklich kaufen sollten.

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          Nassim Nicholas Taleb ist für seine direkten Worte bekannt: Der Finanzmathematiker hat sich schon mit vielen wirtschaftlichen Phänomenen beschäftigt, so nun auch mit Bitcoin. Und sein Fazit ist vernichtend: Digitalwährungen sind demnach keine Währungen, haben keinen Wert, schützen nicht gegen Inflation, schützen nicht vor Tyrannei und sind nicht dezentralisiert. Ihr effektiver Wert sei exakt 0. Er schließt damit, dass Bitcoin ein Magnet für Psychopathen sei. Harter Tobak für die Anhänger der Kryptowährungen. Auch die Nachricht der großen Kryptobörse Coinbase trägt da nicht unbedingt zur Beruhigung bei. Der börsennotierte Marktplatz gibt unumwunden zu, dass er im Fall einer Zahlungsunfähigkeit auf die Konten seiner Nutzer zugreifen wird, um das zu verhindern. Im Klartext: Die eigenen Bitcoin wären dann weg. Digitalwährungen sind nur etwas für Profis, die genau wissen, was sie mit ihrem Geld wo machen. Bitcoin und Co. sind nicht nur deutlich riskanter als ein ETF-Sparplan, sondern auch deutlich schwerer zu verstehen – nicht nur technisch, sondern auch rechtlich. Für die meisten gilt also in der Geldanlage: Finger weg von Bitcoin!

          Franz Nestler
          Redakteur in der Wirtschaft.

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