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Finanzplatz Schweiz : „Der deutsche Fiskus erfährt alles“

Ein Deutscher in Zürich: Herbert Scheidt arbeitete 20 Jahre für die Deutsche Bank, ehe er 2002 Chef von Vontobel wurde. Bild: Anja Wurm/Blick

Der Deutsche Herbert Scheidt ist Präsident der Schweizer Bankiersvereinigung. Hier spricht er über Skandale und Schwarzgeld, Millionen-Boni und Aktientipps.

          7 Min.

          Herr Scheidt, was ist mit den Schweizer Banken los? Ob Greensill-Pleite oder der Skandal um den Hedgefonds Archegos – sie sind immer vorne dabei.

          Georg Meck
          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
          Johannes Ritter
          Korrespondent für Politik und Wirtschaft in der Schweiz.

          Das sind Einzelfälle, die von den betroffenen Häusern aufgearbeitet werden, aber in keiner Weise repräsentativ für den gesamten Finanzplatz Schweiz. Die Banken hier sind sehr risikobewusst und haben ihre Hausaufgaben seit der Finanzkrise gemacht.

          Trotzdem: Es schadet dem Image, wenn sich die Skandale häufen.

          Das Image wird nicht von einzelnen Vorfällen bestimmt, sondern von der stabilen Verfassung der Schweizer Banken insgesamt. Sie genießen ein großes Vertrauen in der Bevölkerung, das sagen 95 Prozent der Kunden.

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