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Kursminus von zehn Prozent : Zeitungsbericht über neue Ermittlungen belasten Wirecard-Aktie

  • Aktualisiert am

Wirecard-Chef Markus Braun Bild: Reuters

Der Dax-Konzern soll im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen Online-Börsenhandler ins Visier der Behörden geraten sein. Die Aktie reagiert prompt – Wirecard selbst auch.

          Die Wirecard-Aktien gehen nach einem kritischen Zeitungsbericht abermals auf Talfahrt. Die Aktien des Online-Zahlungsabwicklers verloren am Freitagmorgen zehn Prozent und waren damit Schlusslicht im Dax. Börsianer verwiesen auf einen „Handelsblatt“-Bericht, wonach Wirecard im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen betrügerische Online-Börsenhändler ins Visier der Behörden geraten sei. Das Unternehmen wies dies zurück: Seines Wissens gehe niemand in dem Zusammenhang gegen Wirecard vor, hieß es in einer Stellungnahme. „Aufgrund unseres Risikomanagements wurde der Kunde frühzeitig aktiv gekündigt.“

          Dem Bericht zufolge haben betrügerische Internet-Anbieter wie „Option888“ über Konten bei der Wirecard Bank Gelder von Kunden für hoch riskante Geschäfte eingesammelt. Das Geld sei aber nie investiert worden, sondern in dunklen Kanälen verschwunden. Dem Zahlungsabwickler drohten nun zivilrechtliche Klagen.

          Alle Kunden werden nach Wirecard-Angaben vorab nach dem Geldwäschegesetz überprüft und laufend überwacht. „Sollte ein Verstoß eines Kunden gegen gesetzliche, aufsichtsrechtliche oder interne Vorschriften bekannt werden, werden entsprechend sofortige Maßnahmen ergriffen und die Geschäftsbeziehung beendet.

          WIRECARD

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