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Aktien aus dem Medizinsektor : Gesundheit fürs Depot

Eine Forscherin in einem Labor der Universität Peking Bild: AFP

Aktien aus der Pharma- und Gesundheitsbranche gelten in der Pandemie als besonders lohnend. Doch mitunter ist das zu einfach gedacht, denn es gibt auch Risiken.

          3 Min.

          Jedes Börsenumfeld hat seine Favoriten. So gelten Aktien aus dem Gesundheitsbereich für viele Anleger schon seit einiger Zeit als vielversprechend. Allein die immer älter werdende Weltbevölkerung sorgt für Kursphantasie, der wachsende Wohlstand auch in Schwellenländern befördert dies. Die intensive Suche nach aussichtsreichen Medikamenten und Impfstoffen im Kampf gegen Corona entfacht nur noch mehr Aufmerksamkeit. Überdies gelten die „Healthcare“-Werte als defensiv und eher konjunkturunabhängig – ein Vorteil in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit. Viele sind zudem als besonders zuverlässige, attraktive Dividendenzahler bekannt wie hierzulande Fresenius.

          Kerstin Papon

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Diese Zuversicht spiegelt sich an der Börse. Seit Jahresbeginn haben sich Gesundheitsaktien besser entwickelt als der Markt insgesamt (siehe Grafik). Besonders profitiert haben Hoffnungsträger wie der amerikanische Biotechnologie-Wert Inovio, der an einem Corona-Impfstoff arbeitet, mit einer Vervierfachung des Aktienkurses oder der deutsche Konkurrent Biontech, der dies zusammen mit dem Pharmariesen Pfizer versucht (plus 45 Prozent).

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