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Nach Medienbericht : Wirecard-Aktienkurs bis zu 30 Prozent im Minus

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An der Börse läuft es für Wirecard im Moment nicht sehr gut. Bild: dpa

Der Aktienkurs von Wirecard fällt innerhalb kurzer Zeit um mehr als ein Viertel. Das Unternehmen weist Anschuldigungen energisch zurück.

          Ein unliebsames Dejà vu haben am Freitagnachmittag die Aktionäre von Wirecard erlebt: Nur zwei Tage nach einem kritischen Bericht der „Financial Times“, infolgedessen der Aktienkurs des Zahlungsabwicklers stark fiel, veröffentlichte die Wirtschaftszeitung einen weiteren Bericht mit Vorwürfen gegen das Unternehmen.

          Die Wirecard-Notierung verlor daraufhin an diesem Freitag abermals deutlich an Wert – der Kurs sank im Tagesverlauf um bis zu 30 Prozent auf vorübergehend weniger als 100 Euro und damit sogar noch unter den Tiefstkurs vom Mittwoch. Der Kurs sank damit auf dem niedrigsten Stand seit April des vergangenen Jahres.

          Dem Bericht vom Freitag zufolge soll eine von Wirecard beauftragte Anwaltskanzlei ein Fehlverhalten des Unternehmens festgestellt haben. Die „FT“ beruft sich auf einen vorläufigen Bericht der Anwälte, in den sie Einsicht gehabt habe. Eine Sprecherin von Wirecard nannte die neuerlichen Anschuldigungen falsch und irreführend und die Berichterstattung der Zeitung verleumderisch.

          WIRECARD

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          Ein Händler bezeichnete das Vorgehen der Zeitung als „ausgesprochen unseriös“. Es habe den Anschein, als solle gezielt gegen den Aktienkurs des Unternehmens spekuliert werden.

          Ein weiterer Händler war der Ansicht, dass eine Feststellung möglicher unseriöser Praktiken von Wirecard durch externe Anwälte den Anschuldigungen möglicherweise größeres Gewicht verleihe. Dies könne den massiven Kursverlust an der Börse erklären.

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