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FAZ Plus Artikel Indische Börse : Aktionäre spekulieren auf Modis Wiederwahl

Vor der Abstimmung im Mai: Selbst auf Kleidung wird für Ministerpräsident Modi geworben. Bild: AFP

Indiens Markt verzeichnet zurzeit hohe Zuwächse. Die Rupie gewinnt an Wert, und Goldman Sachs empfiehlt wieder Aktienkäufe. Das alles steht in direktem Bezug zur möglichen Wiederwahl des indischen Präsidenten Narendra Modi.

          Drei Wochen vor der Wahl verleihen die Märkte der indischen Regierung kräftig Schub. Auch die Investmentbank Goldman Sachs hat ihr Urteil aus dem vergangenen Herbst umgekehrt und empfiehlt Aktionären nun die Papiere der drittgrößten Volkswirtschaft Asiens wieder zum Kauf. Seit Tagen hält der Zustrom ausländischer Gelder auf den Subkontinent an. Anleger honorieren nun augenscheinlich, dass der indische Sensex-Aktienindex gut 60 Prozent gewonnen hat, seit der amtierende Ministerpräsident Narendra Modi mit der Ankündigung von Wirtschaftsreformen zur Wahl 2014 einen Erdrutschsieg einfuhr. Nun kämpft er um eine zweite Amtszeit, und der Markt setzt auf seine Wiederwahl. Die Rupie drehte inzwischen von der schwächsten zur besten Währung der Region – was viel mit Modis Chancen, aber auch mit dem Ölpreis zu tun hat.

          Christoph Hein

          Wirtschaftskorrespondent für Südasien/Pazifik mit Sitz in Singapur.

          Die Analysten von Goldman Sachs haben jetzt in Indien eine „starke Unterbewertung“ ausgemacht. Nur ein halbes Jahr, nachdem die Amerikaner den Markt herabgestuft hatten, stellen sie ihn nun von „ausgewogen“ auf „kaufen“. Im September warnten sie noch vor ökonomischen und politischen Risiken und einer Überbewertung von Aktien. Nun sagen sie vorher, der Index Nifty 50 werde in den nächsten zwölf Monaten um gut 9 Prozent auf 12.500 Punkte zulegen. Bislang habe der Nifty schon fast 70 Prozent seiner Schwäche gegenüber dem asiatischen Index MSCI Asia-ex Japan aufgeholt. Goldman-Analyst Sunil Koul begründet seine Kehrtwende mit den verbesserten Aussichten für eine „stabile Regierung“ – womit er die Fortsetzung der Regierung der Bharatiya Janata Partei unter Ministerpräsident Narendra Modi meint. Auch spricht er von einer „derzeitigen Rally“. Sie dürfte sich verstärken, sollte Modi tatsächlich die Wahlen gewinnen, die am 11. April beginnen und an sieben Tagen bis zum 12. Mai stattfinden. Er hätte dann in seiner zweiten Amtszeit noch einmal fünf Jahre Zeit, um Reformen voranzutreiben. Auch wenn er wohl auf eine absolute Mehrheit wie zu Beginn der ersten Periode, wo seine Partei beide Häuser des Parlamentes dominierte, wird verzichten müssen.

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          GOLDMAN SACHS

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