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VW-Konzern : Alles auf Elektromobilität

Geht gut: Mitarbeiter fertigen sportliche VW-Geländewagen in Wolfsburg. Bild: Bloomberg

Volkswagen überrascht im ersten Halbjahr mit guten Ergebnissen und hofft, die Verkehrswende mit den richtigen Mitteln anzugehen. Profitieren kann der Konzern jedoch auch vom Absatz der SUV-Modelle.

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          „Es ist immer wieder erstaunlich, was VW in einem solchen Umfeld schafft.“ Dieser Satz von Jürgen Pieper vom Bankhaus Metzler zeigt, wie überrascht die meisten Analysten waren, als Volkswagen in der vergangenen Woche für das erste Halbjahr einen deutlichen Gewinnanstieg meldete. Prompt hoben die einen oder anderen ihre Kurserwartungen an. Volkswagen, so legen es die Zahlen für die ersten sechs, sieben Monate des Jahres nah, trotzt dem negativen Branchentrend und steht plötzlich besser da als seine Wettbewerber. Doch das Bild ist zwiespältig. Die Zahlen sind besser als erwartet, charttechnisch gilt es aber, die Spannbreite zwischen 148 und 152 Euro zu verteidigen und Widerstände nach oben zu überwinden.

          Carsten Germis
          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.

          Einer der Optimisten, wenn es um VW geht, ist der Analyst Arndt Ellinghorst vom Londoner Analysehaus Evercore ISI. Von der norddeutschen „Cash Machine“ schrieb er begeistert nach den Halbjahreszahlen. Der freie Cash flow, der zeigt, wie viel am Ende für die Aktionäre wirklich übrig bleibt, ist nach dem ersten Halbjahr stärker als erwartet ausgefallen. 6,9 Milliarden Euro Netto-Cash flow meldete VW im Autogeschäft in den ersten sechs Monaten. „Das ist fast doppelt so viel, wie Daimler und BMW zusammen voraussichtlich im gesamten Jahr 2019 auf die Waage bringen werden.“

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