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Puma gegen Adidas : Ein Rennen auf höchstem Niveau

Der Profifußball als Goldgrube: Für die beiden deutschen Sportartikelhersteller Adidas und Puma läuft es derzeit hervorragend. Bild: EPA

Die Puma-Aktie erklimmt einen neuen Kursgipfel, Adidas könnte bald folgen. Doch die Erwartungen der Aktionäre sind hoch.

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          Der Wettlauf zwischen Puma und Adidas gewinnt in diesen Tagen wieder Tempo. Vor einer Woche hat die Drei-Streifen-Marke aus Herzogenaurach mit 317,45 Euro einen neuen Kursrekord gesetzt. Am Mittwoch hat der benachbarte Konkurrent mit der springenden Raubkatze im Logo ein neues „All-time high“ mit rund 79 Euro gesetzt. Auch Adidas-Aktien legten zu und steuern mit zuletzt mehr als 316 Euro einen weiteren Rekord an.

          Rüdiger Köhn

          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in München.

          Aktionäre und Analysten der beiden rivalisierenden, in ihrer Größe sehr unterschiedlichen deutschen Sportartikelhersteller scheinen in ihrer Erwartung nicht zu bremsen zu sein. Sie entwickeln eine fast beängstigende Euphorie, die vor dem Hintergrund der Kurshöhenflüge in Endlosschleife schnell enttäuscht werden können. Analysten von Goldman Sachs umschrieben die Stimmung in einer Studie recht treffend. Die Sportartikelbranche stehe global vor robustem mehrjährigem Wachstum, hob die amerikanische Investmentbank hervor. Damit nicht genug: Goldman Sachs würzte ihre optimistische Aussage mit dem Hochschrauben des Kurspotentials um weitere 10 Prozent für Adidas und um 20 Prozent für Puma. Die Begeisterung beschränkt sich nicht allein auf die deutschen Marken. Der amerikanische Rivale Nike, unbestrittener Marktführer der Branche, hat ebenso diese Woche einen neuen Höhepunkt gesetzt.

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