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Die Probleme der Konzerne : Morgens Krise, nachmittags Chance

Investmentbanker Frowein Bild: Helmut Fricke

Anleihen begeben oder den Staat anzapfen? Investmentbanker Patrick Frowein von der Deutschen Bank kennt die Nöte der Konzerne in der aktuellen Corona-Krise.

          3 Min.

          Die großen Deals sucht man derzeit vergebens. Fusionen, Übernahmen, Börsengänge – alles, womit sich Investmentbanker gerne brüsten, hat die Corona-Krise erst einmal auf Eis gelegt. Und trotzdem herrscht bei Patrick Frowein gerade alles andere als Langeweile. „Ich habe lange nicht mehr so viel und intensiv gearbeitet wie jetzt“, sagt Frowein, der oberste Investmentbanker der Deutschen Bank im deutschsprachigen Raum, im Gespräch mit der F.A.Z. „Und das gilt auch für mein ganzes Team.“ Schließlich sorgt sich derzeit jedes Unternehmen darum, wie es sicher und mit ausreichend Liquidität durch die Krise kommt, und mancher bringt sich schon einmal in Stellung für die Zeit danach.

          Tim  Kanning

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Dass selbst Großkonzerne ins Straucheln kommen, zeigen TUI und Adidas, die beide auf Rettungskredite der staatlichen Förderbank KfW zugreifen mussten. In beiden Fällen war die Deutsche Bank nicht nur als Finanzierungspartner, sondern auch beratend dabei, wie Frowein hervorhebt. Warum ein über Jahre erfolgsverwöhnter Konzern wie Adidas so rasch auf Staatshilfe zurückgreifen muss, will er allerdings nicht kommentieren.

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