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Osteuropäische Aktien : „Chancen auf Nachholeffekte“

Der Kulturpalast in Warschau Bild: dapd

Aktien in Osteuropa laufen dem Aufschwung hinterher. Analysten trauen ihnen ein Plus von zehn Prozent zu. Besonders zwei Märkte sind für Anleger interessant.

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          Die Börsen-Nachzügler sitzen in Europas Osten. Während Dax, Dow Jones, Nikkei und Hang Seng ihre Höchststände vom Anfang des Vorjahres übertroffen haben, ist man in Warschau, Prag, Budapest und Bukarest schon froh, wieder an Niveaus aus dem Februar unmittelbar vor Ausbruch der Corona-Pandemie anknüpfen zu können. Bernd Maurer wundert das wenig. So sei das eben häufig bei Märkten der zweiten oder dritten Reihe, die nicht so ganz im Fokus der internationale Investoren stünden, sagt der Chef der Aktienanalyse der Wiener Raiffeisenbank International (RBI) und fügt hinzu: „Das aber eröffnet Chancen auf Nachholeffekte an allen Plätzen.“

          Andreas Mihm
          Wirtschaftskorrespondent für Österreich, Ostmittel-, Südosteuropa und die Türkei mit Sitz in Wien.

          Allerdings hat die Region Eigenheiten. Eigentlich gebe es nur zwei Märkte, die liquide und vielfältig genug seien, um für internationale Investoren in Ostmitteleuropa interessant zu sein, sagt Fritz Mostböck, Leiter der Analyse der Erste Bank Group: Warschau und Wien.

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