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Gegenmaßnahmen aus Bern : Schweizer Börse profitiert vom Bannstrahl der EU

Die Schweizer Börse SIX in Zürich ist nicht mehr gleichwertig mit der EU. Bild: dpa

Nach dem Verlust der Börsenäquivalenz konzentriert sich der Handel mit Schweizer Aktien an der Heimatbörse in Zürich. Denn das Schweizer Finanzministerium hat bereits ein Gegenmanöver in Gang gesetzt und das wirkt.

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          Seit dem 1. Juli erkennt die Europäische Union die Schweizer Börsenregulierung nicht mehr als gleichwertig mit der eigenen an. Technisch gab es dafür keinen Anlass. Es handelte sich um eine politisch motivierte Entscheidung, die darauf beruhte, dass die Schweizer Regierung die Frist für die Annahme eines seit Ende 2018 auf dem Tisch liegenden Rahmenabkommens hatte verstreichen lassen. Mit diesem Vertrag soll das zunehmend angespannte Verhältnis der Schweiz zur EU auf ein solideres Fundament gestellt werden.

          Johannes Ritter

          Korrespondent für Politik und Wirtschaft in der Schweiz.

          Der Verlust der Börsenäquivalenz hätte normalerweise dazu geführt, dass die Schweizer Börse Six Exchange einen großen Teil ihres Handelsumsatzes verliert. Doch um einen solchen Einbruch zu verhindern und den eigenen Finanzplatz vor Schaden zu bewahren, setzte das Schweizer Finanzministerium ein Gegenmanöver in Gang.

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