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Drei Wochen nach Entscheidung : So reagieren die Banken auf die Niedrigzinspolitik der EZB

Was die EZB (ganz rechts) entscheidet, wirkt sich mindestens langfristig auf Kontomodelle und Kunden aus. Auf die Weiterführung der Niedrigzinspolitik reagieren die ersten Kreditinstitute nun. Bild: dpa

Die ersten Banken reagieren auf die Entscheidung der EZB, die Zinsen weiter ins Negative zu senken. Andere Institute zögern offenbar noch – obwohl der Druck auf die Kredithäuser steigt.

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          Knapp drei Wochen nach der Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), die Einlagenzinsen weiter ins Negative auf minus 0,5 Prozent zu senken, hat es keine flächendeckende Einführung von Negativzinsen von Banken für Privatkunden gegeben. Aber es gibt eine Reihe kleinerer Institute, die ihre Negativzinsen verschärft oder neue eingeführt haben. Zudem gibt es größere Institute, die schon mal vorsorglich Möglichkeiten für Negativzinsen in neue Verträge einbauen. Und auch bei den Großbanken haben sich zumindest die sprachlichen Regelungen, das „Wording“, ein wenig verändert.

          Christian Siedenbiedel
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Jüngstes Beispiel: Die Raiffeisenbank im Oberland mit Sitz in Bad Tölz hat ein Verwahrentgelt von 0,4 Prozent eingeführt. Es gilt für Einlagen von 1 Million Euro an, wie das Internetvergleichsportal Verivox am Montag meldete. Auch die Volks- und Raiffeisenbank Alzenau soll einen Negativzins von 0,4 Prozent für sehr große Einlagen eingeführt haben, wie das Portal weiter berichtet. Diese Nachrichten kommen derzeit Tropfen für Tropfen.

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