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New Yorker Börse : Der Kampf um den Handel

New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo eröffnet die New Yorker Börse. Bild: Reuters

An der traditionsreichen New Yorker Börse dürfen die Händler wieder aufs Parkett. Derzeit noch ein bedeutendes Ereignis. Doch auf den lukrativen Markt der Börsenbetreiber drängen immer mehr neue Anbieter.

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          Es war ein ungewöhnlicher Anblick, der sich Zuschauern am Dienstag an der größten Börse der Welt bot: Andrew Cuomo, New Yorks Gouverneur, läutete den Handel an der New York Stock Exchange (NYSE) ein – mit einem blauen Mundschutz. Im Zuge der Corona-Krise war der Handelssaal der prestigeträchtigen Börse geschlossen worden. Bilder von Händlern, die aufgeregt oder wild gestikulierend auf dem Parkett vor flimmernden Bildschirmen stehen, gab es seit gut zwei Monaten nicht mehr. Nun dürfen die Händler wieder aufs Parkett. Eng beieinander wird man sie aber wohl noch länger nicht sehen.

          Antonia Mannweiler

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Im Moment sind rund 25 Prozent der Händler wieder vor Ort. Sie müssen genug Abstand voneinander halten, ihre Temperatur messen lassen und Masken tragen. Auch sollen die Broker die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln weitestgehend vermeiden. Laut dem „Wall Street Journal“ mussten die Parketthändler sogar eine Erklärung unterzeichnen, in der sie sich bereiterklären, den Börsenbetreiber nicht zu verklagen, sollten sie sich vor Ort mit dem Virus anstecken. Der Rest der Mitarbeiter werde weiter von zu Hause aus arbeiten, sagte Stacey Cunningham, die Chefin der New York Stock Exchange.

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