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F.A.Z.-Umfrage : Anlageroboter im Corona-Stress

Die F.A.Z. hat sich bei führenden Dienstleistern digitaler Vermögensverwalter umgehört. Bild: mauritius images / Panther Media

Digitale Vermögensverwalter werden durch die Corona-Krise auf die Probe gestellt. Doch die meisten Kunden reagieren besonnen – einige sogar mutig. Fest steht auch, dass die Aktienquoten sinken.

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          Der Corona-Crash stellt die digitalen Vermögensverwalter, die sogenannten Anlageroboter oder Robo Advisor, auf eine schwere Belastungsprobe. Doch wie aus einer Umfrage der F.A.Z. unter führenden Anbietern hervorgeht, nehmen die Kunden die heftigen Kursverluste noch vergleichsweise gelassen hin. Von leicht höheren Mittelabflüssen, aber auch einigen Zuflüssen berichtet Erik Poduzweit, Geschäftsführer und Gründer des Marktführers Scalable Capital.

          Markus Frühauf
          Redakteur in der Wirtschaft.

          In den vergangenen drei Wochen hätten sich die Nettoabflüsse auf 1,6 Prozent des Anlagevermögens belaufen. Derzeit verwalten die Robo Advisor in Deutschland nach einer Schätzung der Beratungsgesellschaft Oliver Wyman rund 5 Milliarden Euro. Rund 2 Milliarden Euro entfallen auf Scalable, die unter anderem mit der ING zusammenarbeitet. „Unsere Kunden reagieren bislang sehr besonnen“, sagt Christian Schneider-Sickert, Vorstandschef der auf vermögendere Kunden ausgerichteten Liqid, die mit HQ Trust, der Vermögensverwaltung der Familie Harald Quandt, verbunden ist. Seit Anfang der Krise hätten mehr als 8 Prozent der Liqid-Kunden sogar ihr Portfolio aufgestockt, weniger als 1 Prozent hätten Mittel abgezogen.

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