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Aktivistische Investoren : Unbequem und plötzlich grün

Milliardenschaden: Verseuchte Gewässer nach der Havarie des Öltankers Exxon Valdez im Jahr 1989 Bild: picture-alliance / dpa

Aktivistische Investoren mischen sich seit jeher in die Geschäfte ihrer Unternehmen ein. Heute geht es ihnen aber nicht mehr ausschließlich um den schnellen Profit, sondern immer öfter um Nachhaltigkeit.

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          Love ´em or leave ´em lautet nicht nur ein Songtitel der Scorpions, sondern auch eine wichtige Regel an der Börse. Aktionäre sollen sich nicht in die Strategie der Unternehmen einmischen. Wenn die Richtung, in die das Unternehmen steuert, den Anteilseignern nicht passt, sollen sie eben ihre Wertpapiere verkaufen. Daran gehalten wurde sich freilich noch nie.

          Antonia Mannweiler
          Redakteurin in der Wirtschaft.
          Christoph Hein
          Wirtschaftskorrespondent für Südasien/Pazifik mit Sitz in Singapur.

          Schon in der ersten Aktiengesellschaft überhaupt wurde die als Wall-Street-Rule bekannte Regel gebrochen. Der damalige Querulant hieß Isaac Le Maire, der Anteile an der im 17. Jahrhundert gegründeten East India Company hielt. Im Januar 1609 reichte der Aktionär eine Petition ein, in der er die Unfähigkeit des Unternehmens anprangerte – die wohl erste dokumentierte Form von aktivistischem Verhalten am Finanzmarkt.

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