https://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/wetten-auf-die-naechste-ezb-zinserhoehung-18235202.html

Neue Anleihen : Wetten auf die nächste EZB-Zinserhöhung

Blick vom Frankfurter Dom auf die Europäische Zentralbank Bild: Domenic Driessen

Wie geht es nun weiter mit den Zinsschritten der Notenbank der Eurozone? Graduell sollen sie erfolgen. Doch langsam müsse das nicht unbedingt heißen, betonen einige Mitglieder des EZB-Rates.

          2 Min.

          Geht es jetzt „klackklackklack“ weiter oder doch eher „klack . . . klack . . . klack“? An den Finanzmärkte wird gerade darauf gewettet, wie die Europäische Zentralbank (EZB) nun nach der ersten Zinserhöhung im Euroraum seit immerhin elf Jahren weitermachen wird. „Graduell“, also „schrittweise“, sollten die Zinserhöhungen erfolgen, hatte die EZB verlauten lassen. Was manche Mitglieder des EZB-Rates dazu veranlasste, hervorzuheben, dass „graduell“ nicht unbedingt auch „langsam“ heißen müsse.

          Christian Siedenbiedel
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Noch im Juni hatte EZB-Präsidentin Christine Lagarde durchblicken lassen, dass die erste Zinserhöhung im Juli wohl nur 0,25 Prozentpunkte betragen werde, dass dafür der zweite Zinsschritt im September größer ausfallen könnte, was mit 0,5 Prozentpunkten gedeutet wurde. Nun hat die Notenbank aber schon im Juli die Zinsen um 0,5 Prozentpunkte angehoben. Heißt das im Umkehrschluss, im September reicht ein kleiner Zinsschritt? Oder bleibt es bei 0,5 Prozentpunkten? Oder will sie angesichts von mehr als 8 Prozent Inflation in die Eisen steigen, was für 0,75 Prozentpunkte sprechen könnte?

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Putin tritt auf dem roten Platz bei einem „Jubelkonzert“ zur Annexion der vier ukrainischen Gebiete auf

          Die Lage in der Ukraine : Für Putin gewonnen, im Felde zerronnen

          Moskau arbeitet das Annexionsprogramm einträchtig ab. Wegen der militärischen Lage mehrt sich derweil die Kritik an der militärischen Führung – unterhalb des Präsidenten. Die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit wächst.
          „Es reicht aus, wenn man die Muskulatur zweimal die Woche trainiert“, sagt Jürgen Gießing.

          Experte über Krafttraining : Das sind die besten Muskel-Übungen!

          Krafttraining ist gesund – auch im hohen Alter. Ein Experte erklärt, worauf es dabei ankommt, warnt vor den häufigsten Fehlern und verrät, warum regelmäßiges Training sogar das Krebsrisiko reduziert.