https://www.faz.net/-gv6-98gjz

Verunsicherung an Börsen : Jetzt werden die Schwellenländer digital

Trump macht ernst: Steht die Welt am Beginn eines Handelskrieges? Bild: AP

Die Finanzwelt ist aufgewühlt, die Sorge vor einem Handelsstreit verunsichert. Und trotzdem sollte man ausgerechnet jetzt in Aktien aus China, Brasilien und Indien investieren. Denn was verwegen klingt, ist eigentlich ziemlich vernünftig!

          5 Min.

          Die Finanzwelt hat eine aufwühlende Woche hinter sich. Die Börsenkurse fielen rund um den Globus – in den Vereinigten Staaten, in Asien, aber selbstverständlich auch in Deutschland. Der Dax, Deutschlands wichtigstes Aktienbarometer, verlor in den vergangenen fünf Tagen rund vier Prozent an Wert. Das ist noch kein Crash, aber zumindest eine empfindliche Einbuße.

          Dennis Kremer
          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Derzeit ist auf der Welt eigentlich nur ein Mann dazu fähig, solche Börsenbewegungen im Alleingang auszulösen: Donald Trump. Es ist noch nicht lange her, da erfreute der amerikanische Präsident die Aktiengesellschaften seines Landes mit einer aufsehenerregenden Steuerreform, die die Kurse steigen ließ. Nun aber versetzte Trump die Börsen in Unruhe. Er verkündete, Strafzölle gegenüber China einzuführen. Lange hatten die Anleger nicht geglaubt, dass es wirklich dazu kommen würde, seit dem vergangenen Donnerstag ist klar: Trump macht ernst. Die Welt könnte am Beginn eines Handelskrieges stehen.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Demonstranten knien in Frankfurt vor einer Polizeikette

          Impfgegner und Anthroposophie : Höhere Einsichten dank Rudolf Steiner?

          Nach eigener Einschätzung verfügen sie über Spezialwissen, das allen anderen abgeht. Die Milieus der Anthroposophen und der „Querdenker“ haben viele Berührungspunkte. In der Pandemie macht das vieles schwerer.
          Eine Solarthermie-Anlage auf dem Dach wird mit einer Flüssiggasheizung kombiniert.

          Nachhaltig Wohnen : Unruhe unter Dämmern

          Die Dämmstoffindustrie ist alarmiert. Bauminister rücken von der einseitigen Ausrichtung an der Gebäudedämmung ab. Die Koalitionäre in Berlin sprechen von technologieoffenen Maßnahmen. Ein Paradigmenwechsel steht an.