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EU-Austritt der Briten : Warum der Invesco-Chefvolkswirt froh über den Brexit ist

Invesco-Chefvolkswirt John Greenwood: ein Freund des Brexits Bild: JuergenMai.com

John Greenwood wirft der EU Protektionismus vor. Der Invesco-Chefvolkswirt sieht in der EZB-Geldpolitik eine Bedrohung des Finanzsystems. Für die Vereinigten Staaten hat er hingegen eine positive Prognose.

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          Noch steht der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU) nicht endgültig fest. Trotzdem sieht der Chefvolkswirt der amerikanischen Kapitalanlagegesellschaft Invesco, John Greenwood, keinen Anlass zur Skepsis. Im Gespräch mit der F.A.Z. sagt er, dass die Auswirkungen des Brexits allenfalls nur kurzfristig dürften. Und legt nach: „Über den Brexit bin ich glücklich.“ Greenwood ist Brite, gehört dem Schattenkabinett der Bank von England an und war lange Jahre in der früheren britischen Kronkolonie Hongkong tätig, wo er im Jahr 1983 die immer noch bestehende Anbindung des Hongkong-Dollars an den amerikanischen Dollar vorgeschlagen hatte.

          Markus Frühauf

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Nach Ansicht von Greenwood setzt die EU zu sehr auf Protektionismus, um die eigene Industrie zu schützen. „Das schadet den Verbrauchern, weil sie wegen der Importzölle höhere Preise zahlen müssen.“ Als Beispiel nennt er die Einfuhr von Nahrungsmitteln, die mit hohen Zöllen belegt werde, um die europäische Landwirtschaft zu schützen. Ohne Zölle wäre Europas Wirtschaft in einer besseren Verfassung, ist Greenwood überzeugt.

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