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Finanzinvestoren : Private Equity für alle

Börsengang in Zeiten von Corona: Brockhaus Capital Management debütiert auf dem Parkett. Bild: Helmut Fricke

Finanzinvestoren agieren im Verborgenen. Einige von ihnen sind aber an der Börse notiert – wie jetzt auch Brockhaus. Und es gibt sogar einen dritten Weg.

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          Private Equity und Börsengänge: Das bedeutet normalerweise, dass Finanzinvestoren Unternehmen aus ihrem Portefeuille aufs Parkett führen. Mit dieser Art, aus Investitionen auszusteigen, liefern sie einen wesentlichen Treiber für das Geschäft mit Börsengängen – neben Spartenabspaltungen von Konzernen, welche ebenfalls Investoren und Berater beschäftigt halten.

          Klaus Max Smolka

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Seltener passiert es, dass Finanzinvestoren selbst an die Börse gehen. Am Dienstag gab es in Frankfurt einen solchen Fall: Brockhaus Capital debütierte auf dem Parkett, ein vorwiegend auf Technikunternehmen spezialisiertes Haus. Es hat sich damit zur Gruppe kleinerer bis mittelgroßer deutscher Finanzinvestoren gesellt, die am öffentlichen Markt präsent sind. Zu ihnen gehören zum Beispiel Gesco und Kap, Mutares und die auf Sanierungsfälle spezialisierte Aurelius. Der bekannteste Name ist die Deutsche Beteiligungs-AG (DBAG), hervorgegangen aus einer Einheit der Deutschen Bank.

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