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Geldanlage : Nicht jeder Welt-ETF ist gleich

Blick auf die New Yorker Börse: Die amerikanischen Aktienindizes Dow Jones und S&P 500 haben die jüngsten Rückschläge gut verkraftet. Bild: AFP

Die Aktienkurse schwanken so sehr wie lange nicht mehr. Welche ETF kommen damit am besten zurecht? Und worauf müssen Anleger bei der Auswahl achten?

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          Die Zeiten für Anleger sind unruhiger geworden. Nach dem vergangenen Jahr, das arm war an Kursschwankungen und reich an Börsenhöchstständen, herrscht seit drei Wochen viel Bewegung an den Märkten. Grund hierfür sind weniger die zumeist guten Ergebnisse, die Unternehmen derzeit präsentieren. Sondern es ist die Entwicklung Amerikas, die Anleger in aller Welt verunsichert. Die Konjunktur in den Vereinigten Staaten brummt derart, dass Börsianer bald eine straffere Geldpolitik der Notenbank befürchten: also weniger billiges Geld im Markt, stattdessen höhere Zinsen. Da die in Amerika in der vergangenen Woche veröffentlichte Inflationsrate höher ausfiel als erwartet, ist die Nervosität nicht geringer geworden.

          Thomas Klemm

          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Während die amerikanischen Aktienindizes Dow Jones und S&P 500 die jüngsten Rückschläge gut verkraftet und sich wieder ein Stück weit erholt haben, tut sich der Dax schwerer, zumal sich der Euro zum Wochenschluss so stark zeigte wie seit mehr als drei Jahren nicht. Eine starke Gemeinschaftswährung macht Waren deutscher Firmen außerhalb der Eurozone teurer. Das ist schlecht für die vielen exportorientierten Firmen im Dax.

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