https://www.faz.net/-gv6-ae07t

Technische Analyse : Welche Aktien klare Verkaufssignale senden

  • -Aktualisiert am

Die Aktienmärkte kämpfen: Auch die neueste Entwicklung der Corona-Pandemie verdeutlicht wieder Unsicherheiten für die weltweite Wirtschaftserholung. Bild: dpa

Die Aktienmärkte haben mit moderaten technischen Eintrübungen zu kämpfen. Bei einigen europäischen Titeln wie Enel oder Philipa sollten Anleger die Eintrübungen ernst nehmen.

          4 Min.

          Während vor einigen Wochen an den internationalen Finanzmärkten noch die erhöhten Inflationsdaten im Mittelpunkt der Diskussion standen, sorgten zuletzt die gemeldeten „harten Wirtschaftsdaten“, sowohl für die USA als auch für China, mit Blick auf das zweite Halbjahr 2021 und für 2022 für reduzierte Wirtschaftserwartungen. Auch die neueste Entwicklung der Corona-Pandemie verdeutlicht wieder Unsicherheiten für die weltweite Wirtschaftserholung. Dies verfestigt an den Märkten die „Sichere Hafen“-Strategie, wobei zum Beispiel Anleihen deutliche Kursgewinne erzielen konnten.

          Die Aktienmärkte haben – nach Monaten des Kursaufschwungs – ebenfalls mit moderaten technischen Eintrübungen zu kämpfen. Hier sollte aber mit Blick auf Einzelaktien unterschieden werden, ob es nach einem vorherigen Bilderbuch-Hausse-Trend jetzt zu „Gewinnmitnahmesignalen“ gekommen ist oder ob neue Verkaufssignale eine Verfestigung des bereits bestehenden Abwärtstrends andeuten. Bei diesen Titeln mahnt die technische Eintrübung zur Vorsicht (bedeutet Verkauf oder Tausch). Aus dem Stoxx 50 sind hier die britischen BP und Vodafone sowie die niederländische Prosus NV zu nennen. Aus dem Euro Stoxx 50 sind die italienischen Enel und ENI, die spanischen Amadeus IT und Inditex, die niederländische Philips und aus Frankreich Engie und Vivendi negativ aufgefallen.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Der französische Präsident Emmanuel Macron inspiziert im Juli 2019 im Hafen von Cherbourg das atomgetriebene U-Boot „Suffren“.

          U-Boot-Deal : Frankreich fühlt sich hintergangen

          Zwischen Paris und Washington knirscht es gewaltig: Frankreich ist wegen des U-Boots-Deals der Vereinigten Staaten mit Australien erbost. US-Außenminister Blinken versuchte die Wogen in Paris zu glätten – erfolglos.
          Gemischte Gefühle bei der Rückkehr nach Deutschland.

          Fußball-Weltmeister Özil : Diese Wunde schließt sich nicht

          Mesut Özils Rückkehr ist bedrückend. „Scheiß-Türken“, heißt es von der Tribüne beim Spiel von Fenerbahce Istanbul gegen die Eintracht. Am Tag danach macht er deutlich: Sein Platz ist jetzt anderswo.
          Der Betrieb hält sich in Grenzen: ein Blick ins fast leere Impfzentrum Sachsen (Dresden)

          Geringe Quoten im Osten : Impfen? Nicht mit mir!

          In Ostdeutschland sind die Corona-Impfquoten auffallend niedrig. Was ist der Grund dafür? Ein Soziologe sieht den Widerstand gegen die Spritze als Teil der grundlegenden Protesthaltung gegenüber der Regierung.