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Aussichten für Daimler : Ein Konzern im Abstiegskampf

  • -Aktualisiert am

Der Abdruck eines Mercedes-Sterns auf einem verschrotteten Auto. Bild: dpa

Miese Zahlen, maue Aussichten: Bei Daimler läuft nicht alles rund. Der schwedische Vorstandschef Ola Källenius hat weiter schwere Tage vor sich. Sein Vorgänger ist nicht ganz unschuldig.

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          Das Beste oder nichts: Das war schon das Versprechen von Gründervater Gottlieb Daimler, der Anspruch gilt bis heute unterm Mercedes-Stern. Nur war der Automobilhersteller Daimler selten so weit weg davon, den eigenen Vorgaben zu entsprechen, wie in diesen Tagen. Der Gewinn? Flüchtig. Die Profitabilität? Mickrig. Der Aktienkurs? Ein regelrechtes Desaster. Vor fünf Jahren war der Konzern mehr als doppelt so viel wert. Und die weiteren Aussichten? Ziemlich mau.

          Georg Meck

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Ola Källenius, der hochgewachsene Schwede, der im Mai 2019 den Vorstandsthron bestiegen hat, hat ein sagenhaft schlechtes Jahr hinter sich: Drei – manche sagen sogar vier – Gewinnwarnungen binnen weniger Monate. „Ich kann mich nicht erinnern, dass ein neues Vorstandsteam so schlecht gestartet ist“, sagt Michael Muders, Fondsmanager der Union Investment, einem der wichtigsten Eigentümer des Konzerns. „Ich bin seit 30 Jahren im Geschäft“, sagt der Finanzprofi, „aber so etwas habe ich noch nicht erlebt.“

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