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Airbnb und Palantir : An die Börse trotz Corona

Die Corona-Krise hat auch bei Airbnb Spuren hinterlassen. Bild: dpa

Nach Airbnb und Ant Financial kündigt nun auch der Datenanalyst Palantir seinen Börsengang an. Wie können Kleinanleger davon profitieren?

          4 Min.

          Es tut sich wieder etwas auf dem Parkett. Nachdem sich in den Monaten der Corona-Krise kaum ein Unternehmen an die Börse gewagt hat, haben nun gleich mehrere große Kandidaten ihre Pläne für eine Erstnotiz öffentlich gemacht. Nach dem chinesischen Finanzkonzern Ant Financial und dem Online-Zimmervermittler Airbnb hat in der Nacht zum Mittwoch der amerikanische Datenanalyst Palantir sein Streben an die Börse bekanntgegeben. In dem dafür vorgesehenen Prospekt legt das ansonsten äußerst verschwiegene Unternehmen, das unter anderem für Geheimdienste wie die CIA arbeitet, erstaunlich viele Daten offen.

          Tim Kanning
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Palantir hat sich auf die Analyse großer Datenmengen spezialisiert. Der Unternehmensname stammt aus der Fantasy-Saga „Der Herr der Ringe“. Dort handelt es sich um eine Art Kristallkugel, über die sich unter anderem die Pläne des Super-Bösewichts Sauron einsehen lassen. Zu den Kunden für seine Datenanalyse zählt Palantir laut dem Börsenprospekt unter anderem den Darmstädter Merck-Konzern, den Autohersteller Fiat-Chrysler, den Ölkonzern BP und die Schweizer Großbank Credit Suisse.

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