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Wall Street : Jefferies-Finanzvorstand stirbt an Corona

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Die Investmentbank Jefferies hat das erste prominenten Corona-Opfer an Wall Street zu beklagen. Bild: AP

Mit dem New Yorker Finanzchef der Investmentbank Jefferies hat Wall Street nun das erste prominente Corona-Opfer.

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          Der langjährige Finanzvorstand der New Yorker Hauptniederlassung amerikanischen Investmentbank Jefferies, Peregrine Broadbent, ist im Alter von 56 Jahren an Komplikationen im Zusaamenhang mit dem Coronavirus gestorben. Das teilte das international zu den 20 größten der Branche gehörende Unternehmen mit. Broadbent ist damit eines der ersten prominenten Corona-Todesopfer an der Wall Street.

          Broadbent war seit 2007 Finanzvorstand von Jefferies. Zuvor hatte er 16 Jahre lang das Controlling von  Morgan Stanley geleitet. Jefferies war in Broadbents Amtszeit auf die doppelte Größe gewachsen. Man vermisse ihn und sei schmerzlich an die Zerbrechlichkeit des Lebens erinnert, teilten Vorstandschef Rich Handler und der Verwaltungsratsvorsitzende Brian Friedman mit. Derzeit gehen an der Wall Street noch tausende von Händlern vor Ort ihrer Arbeit nach, obwohl die Pandemie New York im Griff hat. Die meisten Angestellten von Jefferies arbeiteten aber von zuhause aus, hatte das Unternehmen in der vergangenen Woche mitgeteilt.

          Broadbent hinterlässt eine Frau und fünf Kinder. Seine Aufgaben bei Jefferies übernimmt zunächst Konzern-Finanzvorstand Teri Gendron.

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