https://www.faz.net/-gv6-adydi

Knappe Zeit : Vonovia braucht für die Übernahme von Deutsche Wohnen noch Aktien

  • Aktualisiert am

Zentrale von Vonovia in Bochum Bild: AFP

Kurz vor Ablauf der ersten Annahmefrist seines rund 18 Milliarden Euro schweren Übernahmeangebots für den Konkurrenten Deutsche Wohnen muss Vonovia noch einige Aktionäre von seiner Offerte überzeugen.

          1 Min.

          Der Wohnungskonzern Vonovia hat kurz vor dem Ablauf der ersten Annahmefrist seines rund 18 Milliarden Euro schweren Übernahmeangebots für den Konkurrenten Deutsche Wohnen weitere Anteilseigner der Berliner von seiner Offerte überzeugt. Bis zum Erreichen der Mindestannahmequote von mehr als 50 Prozent an der Deutschen Wohnen müssen die Bochumer aber noch ein gutes Stück Weg zurücklegen.

          Die Gesamtzahl der für die Mindestannahmeschwelle der Vonovia-Offerte zu berücksichtigenden Deutsche-Wohnen-Aktien habe am Dienstagabend rund 33,93 Prozent des Grundkapitals und der Stimmrechte der Berliner betragen: Dies teilte Vonovia am Mittwoch mit. Ende Juni waren es noch rund 18,43 Prozent gewesen. Die erste Frist für die Annahme des Übernahmeangebots endet in der Nacht zum Donnerstag um 24 Uhr.

          Vonovia muss auf mehr als 50 Prozent der Anteile kommen. In der Regel wird der Löwenanteil der Aktien zum Ende der Frist angedient. Deutsche Wohnen hat sich hinter die Übernahmeofferte gestellt. Vonovia bietet den Aktionären seines Berliner Konkurrenten 52 Euro je Aktie. Das Bundeskartellamt hatte den Plänen schon zugestimmt.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Der Finanzminister nutzt die Bühnen, die sich ihm bieten: Anfang Juli posierte Olaf Scholz vor dem Kapitol in ­Washington.

          Kanzlerkandidat Scholz : Der Mann mit dem Geld

          Schon viele Finanzminister wollten Kanzler werden. Geklappt hat es erst einmal. Ganz abwegig erscheint es nicht mehr, dass Olaf Scholz es schaffen könnte.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.