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Volvo-Auftrag : Aktienkurs von Akasol hat Auftrieb

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Die Batteriesystemfabrik von Akasol, aufgenommen 2017 in Langen (Hessen). Bild: dpa

Deutlich im Plus liegt am Montag der Aktienkurs des Batteriesystemherstellers Akasol. Damit fängt sich die Notierung wieder.

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          Wenig Unternehmen begeben sich derzeit noch neu an Deutschlands Börsen. Viele Neuemissionen haben sich auch nicht immer sonderlich positiv entwickelt. Auch dem Batteriesystemhersteller Akasol, der vornehmlich Hersteller von Nutzfahrzeugen, Bussen und Schiffen beliefert. war an der Börse nur mäßiger Erfolg beschieden.

          Am Montag aber ist es für die Aktionäre ein guter Tag. Knapp 8 Prozent liegt der Aktienkurs im Plus und bei 41,55 Euro hat die Notierung sich etwas fangen können, nachdem sie drohte eher in Richtung von 30 Euro und damit des Allzeittiefs zu laufen.

          Grund ist eine Aussage von Vorstandschef Sven Schulz in einer Telefonkonferenz, wonach sich die Verhandlungen mit dem Autobauer Volvo über die Lieferung von Batteriesystemen der dritten Generation in der Endphase befinden. Schulz erwarte, „bald” über neue Verträge berichten zu können.

          Anlass der Telefonkonferenz waren die jüngsten Geschäftszahlen gewesen. Demnach hat Akasol in den ersten sechs Monaten des Jahres den Umsatz auf 19,2 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Zudem gab es ein leicht positives Betriebsergebnis, nachdem vor Jahresfrist noch ein Verlust angefallen war.

          AKASOL AG INH. O.N.

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          Allerdings gab der Auftragsbestand per Ende Juni gegenüber dem Jahresende 2018 leicht nach, was Commerzbank-Analystin Yasmin Steilen dazu veranlasste, von einem „durchwachsenen“ Bericht zu sprechen. Finanzvorstand Carsten Bovenschen nannte diesen Rückgang indes „unwesentlich”. Ein Nachlassen der Kundennachfrage sei nicht zu erkennen. tatsächlich fiel der Auftragsbestand von 1,47 auf 1,45 Milliarden Euro.

          Über die rund 14 Monate seiner Notierung hat sich der Aktienkurs per saldo fast genauso entwickelt wie der Kleinwerte-Index S-Dax, nur deutlich volatiler. Ende des vergangenen Jahres ging es deutlich abwärts und das musste die Notierung im Frühjahr erst einmal wieder aufholen, bevor sie auf eine ähnliche Linie einschwenken konnte wie der S-Dax.

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