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Bilanz 2018 : „Verschnaufpause“ im ETF-Boom

  • Aktualisiert am

Bild: Picture-Alliance

ETFs sind rund um den Globus immer noch gefragt. 2018 jedoch bekamen auch sie die schwache Kursentwicklung zu spüren. Eine „Verschnaufpause“, meinen Anbieter.

          Das Jahr 2018 war kein gutes Jahr für Anleger. Der den deutschen Aktienmarkt in seiner Breite abbildende F.A.Z.-Index etwa verlor 20 Prozent, der den amerikanischen Markt breit abbildende S&P-500-Index gab um 7 Prozent nach.

          Das machte sich auch im Interesse der Anleger an Fonds bemerkbar. Der ETF-Anbieter spricht von einer „Verschnaufpause“. Rund um den Globus sank das durch ETFs verwaltete Vermögen um 0,3 Prozent auf 4,7 Billionen Dollar.

          Deutlich veränderten sich die Mittelzuflüsse: Zwar flossen europäischen ETFs noch immer 45 Milliarden Euro netto zu, was immer noch das drittbeste Ergebnis nach 2015 und 2017 war. Indes gingen die Nettomittelzuflüsse gegenüber 2017 um 52 Prozent zurück. Letztlich hätten die Mittelzuflüsse im langfristigen Durchschnitt gelegen, resümiert Lyxor.

          Der ETF-Anbieter Amundi beziffert die Zuflüsse weltweit für 2018 auf 426 Milliarden Euro. Davon flossen rund 300 Milliarden Euro in Aktien. Besonders beliebt waren amerikanische Aktien mit Zuflüssen von 314 Milliarden Euro. Interessanterweise griffen europäische Anleger auch wieder verstärkt zu ETFs auf Staatsanleihen, in die sie per saldo 14,6 Milliarden Euro an neuen Geldern steckten.

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