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Finanzministerin Yellen : Kein Inflationsrisiko durch Konjunkturhilfen

  • Aktualisiert am

Bild: AP

Das mehr als zwei Billionen Dollar umfassende Infrastrukturprogramm der amerikanischen Regierung soll die Wirtschaft ankurbeln. Auswirkungen auf die Inflation werden nicht erwartet.

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          Die amerikanische Regierung sieht ihre billionenschweren Konjunkturhilfen nach Angaben von Finanzministerin Janet Yellen nicht als Inflationsrisiko an. „Es wird ziemlich gleichmäßig über acht bis zehn Jahre ausgerollt“, sagte die frühere Notenbankchefin dem Sender NBC am Sonntag. „Ich glaube nicht, dass Inflation ein Thema sein wird. Und wenn es ein Thema wird, haben wir Werkzeuge, um es anzugehen.“ Die Notenbank Fed werde die Teuerungsrate sorgfältig beobachten und sei bei Bedarf in der Lage, darauf zu reagieren.

          Biden will der Wirtschaft mit einem mehr als zwei Billionen Dollar schweren Infrastrukturprogramm aus der Corona-Krise helfen. Damit sollen vor allem Jobs für Arbeiter und die Mittelschicht geschaffen werden. Darüber hinaus plant Biden eine Stärkung amerikanischer Familien. Dieses Paket soll über zehn Jahre laufen und ein Volumen von 1,8 Billionen Dollar haben. Im Gegenzug will Biden die Steuern von Reichen und Konzernen deutlich heraufsetzen, um die Vorhaben zu finanzieren.

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