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Aktienrückkäufe im Dax : Wir haben selbst die besten Aktien

Der Adidas-Vorstand hatte diese Woche gute Nachrichten für die Aktionäre der Herzogenauracher. Bild: dpa

Niedrige Zinsen, kaum Bedarf für Investitionen – Konzerne kaufen zunehmend eigene Aktien von ihren Investoren zurück. In den vergangenen Jahren haben sie damit gute Geschäfte gemacht. Doch viele Aktionäre wünschen sich etwas anderes.

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          Was bleibt der Munich Re auch anderes übrig? Die Preise in der Rückversicherung sind niedrig, die Konkurrenz bietet ihr Kapital großzügig auf dem Markt an und der Investitionsbedarf ist in diesem „People’s Business“ überschaubar. Also kauft der weltgrößte Rückversicherungskonzern Jahr für Jahr eigene Aktien zurück. Am Donnerstag gab der Vorstand bekannt, abermals eine Milliarde Euro für diesen Zweck in die Hand zu nehmen. Das Kaufprogramm läuft bis zur Hauptversammlung im April kommenden Jahres.

          Philipp Krohn

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Menschen und Wirtschaft“.

          Viele Marktteilnehmer waren zufrieden, denn der Gewinn je Aktie steigt dadurch. Außerdem kann der Münchner Konzern auf diese Weise seinen Aktienkurs stützen, indem er zusätzliche Nachfrage nach den Papieren erzeugt. Das ist am Vortag auch mit der Adidas-Aktie passiert, nachdem der Vorstand bekanntgegeben hatte, dass er bis Mai 2021 bis zu 3 Milliarden Euro in eigene Aktien investieren will. In Kombination mit dem Gewinn- und Umsatzzuwachs und der besseren Prognose führte das zu einem Kursanstieg von 17 Prozent.

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