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Unruhige Finanzmärkte : Was Anleger im Handelsstreit tun können

Sojaernte in den Vereinigten Staaten: Ohne die Nachfrage aus China dürften die Preise sinken. Bild: Getty

Die Aktienkurse fallen, die Renditen beliebter Staatsanleihen sinken auf neue Tiefstände – und Gold wird teurer und teurer: Was heißt diese Situation nun für Anleger?

          3 Min.

          Die Zuspitzung des Zollkonflikts zwischen China und den Vereinigten Staaten hat die Finanzmärkte am Montag in vielen Teilen der Welt in Unruhe versetzt. Die von Donald Trump angekündigten neuen Strafzölle gegen China kontert Peking mit einer Abwertung seiner Währung. Dax und Euro Stoxx 50 verloren im Handelsverlauf jeweils mehr als 1,5 Prozent auf zeitweise 11644 beziehungsweise 3306 Punkte, nachdem sie am Freitag schon um gut 3 Prozent gefallen waren. Auch die Börse in New York eröffnete deutlich schwächer.

          Christian Siedenbiedel

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Martin Hock

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Die chinesische Währung geriet unter Verkaufsdruck. Der Dollar übersprang im Gegenzug erstmals seit mehr als elf Jahren die Marke von 7 Yuan. Anleger flüchteten in sogenannte sichere Häfen: Die Renditen der deutschen Bundesanleihe mit zehn Jahren Laufzeit und der entsprechenden Anleihe aus der Schweiz fielen zeitweise auf Rekordtiefs von minus 0,537 beziehungsweise minus 0,892 Prozent. Der Goldpreis stieg zeitweise um 1,3 Prozent auf 1459,47 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) auf ein Sechs-Jahres-Hoch.

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