https://www.faz.net/-gv6-9i392

Umfrage : Sparkonten und Fonds bei Anlegern besonders beliebt

  • Aktualisiert am

Die Deutschen investieren nach wie vor am liebsten konservativ. Bild: Picture-Alliance

Die Deutschen wollen von ihrem Sparkonto nicht lassen, am zweitliebsten stecken die Deutschen ihr Geld in Fonds. Hätten die Menschen hierzulande mehr auf der hohen Kante, würden sie aber eine ganz andere Anlageform wählen.

          1 Min.

          Trotz der Niedrigzinsen ist das Sparkonto in der Gunst der Anleger in Deutschland deutlich gestiegen. Nach einer Umfrage des Bankenverbandes BdB bevorzugten in diesem Jahr 39 Prozent ein Sparkonto oder einen Sparplan. Vor zwei Jahren waren es noch 22 Prozent. Auf Rang zwei kamen Fonds, dort investierten 34 Prozent der Anleger (2016: 20 Prozent), wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Befragung hervorgeht. Immobilien und Aktien rangierten mit jeweils 26 Prozent auf Platz drei, gefolgt von Tagesgeld und Festgeld. Mehrfachnennungen waren möglich.

          Seit dem Platzen der New-Economy-Blase um die Jahrtausendwende machen viele Bundesbürger um Aktien einen Bogen. Und das, obwohl es auf dem Konto kaum noch Zinsen gibt und Sparer durch die tendenziell anziehende Inflation Geld verlieren. Die Unzufriedenheit der Anleger wächst allerdings. Den Angaben zufolge gaben lediglich 38 Prozent an, zufrieden mit der Wertentwicklung ihres Investments zu sein. Vor zwei Jahren waren es noch fast die Hälfte.

          Wenn Anleger mehr Geld zur Verfügung hätten, würden sie allerdings anders investieren. Die Mehrheit (58 Prozent) würde trotz deutlich gestiegener Preise Immobilien erwerben. Auf Rang zwei folgt der Kauf von Fondsanteilen (47 Prozent). In Aktien würden 39 Prozent der Anleger Geld stecken und in Gold 38 Prozent. Auf das Sparkonto oder einen Sparplan würden 35 Prozent setzen. Mehrfachnennungen waren auch hier möglich.

          Befragt wurden gut 1000 Bundesbürger, davon legten 49 Prozent überhaupt Geld an (2016: 45 Prozent). Gründe für die Entscheidungen wurden nicht abgefragt.

          Weitere Themen

          Luxuswohnen in Frankfurt boomt

          Hohe Immobilienpreise : Luxuswohnen in Frankfurt boomt

          Nur in Moskau sind exquisite Häuser und Wohnungen zuletzt noch teurer geworden. In Seoul, Vancouver oder London hingegen sind Luxusimmobilien inzwischen deutlich weniger gefragt. Das hat gute Gründe.

          Topmeldungen

          Jedes Kind ist anders. „Es wäre schön, wenn Eltern es schaffen, ihre Kinder auf deren Kanal zu erreichen“, sagt Expertin Döpfner.

          Tipps für Eltern : Wie wir unsere Kinder zum Reden bringen

          „Wie war’s in der Schule?“ – „Gut“: Je mehr Eltern ihren Nachwuchs ausfragen, desto mehr zieht er sich zurück. Dabei gibt es ein paar einfache Tricks, um mit den eigenen Kindern vertrauensvoll ins Gespräch zu kommen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.