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Preise im Keller : Die Goldfans sind genervt

Goldreserve im Lager der Deutschen Bundesbank Bild: Bundesbank

Die Inflation ist so hoch wie seit zehn Jahren nicht mehr. Aber der Goldpreis kommt nicht vom Fleck. Manche meinen, dahinter stecke eine Verschwörung. Stimmt das und ist Gold für Anleger trotz allem ein guter Inflationsschutz?

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          Was ist mit dem Goldpreis los? Seit dem Sommer bewegt er sich in der Nähe von 1200 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) und kommt nicht vom Fleck. Dabei ist so viel passiert. Die Börsen haben gelitten, Europa sorgt sich über den Brexit, vor allem aber ist die Inflation gestiegen. 2,5 Prozent betrug sie im Oktober in Deutschland, so viel wie seit zehn Jahren nicht mehr. Zinsen gibt es immer noch kaum. Ein ideales Umfeld für Gold eigentlich: Warum steigt dann der Goldpreis nicht?

          Christian Siedenbiedel

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Selbst viele Goldfans sind genervt. Regelmäßig werden Analysen veröffentlicht, dass jetzt die Wende komme. Nur: Es passiert nichts. Zwar geht es nicht immer weiter abwärts. Das ist aber auch schon alles. Die deutschen Kleinanleger kauften gleichwohl weiter Gold, sagt Benjamin Summa vom Goldhandelshaus Pro Aurum: „Die Geschäftsbelebung, die wir seit Mitte des Jahres gesehen haben, setzt sich bisher auch im letzten Quartal fort.“

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