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Nach Corona-Talfahrt : Wall Street erholt sich

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Auftrieb an der Wall Street: Der Biden-Effekt wirkt. Bild: EPA

Während die Zahl der Coronakranken weltweit steigt, erholt sich die amerikanische Börse. Das dürfte auch am „Super Tueday“ und dem starken Auftritt des demokratischen Kandidaten Joe Biden liegen.

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          Die amerikanischen Börsen haben zur Wochenmitte mit einer beeindruckenden Gegenbewegung auf den Rücksetzer vom Vortag reagiert. Als Stütze wurden die Vorwahlen zur Präsidentschaftskandidatur der Demokraten gesehen, bei denen dem früheren Vizepräsidenten Joe Biden ein unverhofftes Comeback gelang. Auch die Entschlossenheit der Amerika zur Bewältigung der Coronavirus-Krise half. Der Dow Jones Industrial gewann 4,53 Prozent auf 27.090,86 Punkte. Aus charttechnischer Sicht war wichtig, dass er dabei sein Vortageshoch aus dem frühen Handel unmittelbar nach der Zinssenkung hinter sich lassen konnte.

          Damit wagte der Dow nun einen neuen Versuch, sich vom Kursrutsch wegen des neuartigen Coronavirus zu erholen. Zum Rekordhoch mit 29.568 Punkten, das nur drei Wochen zurückliegt, fehlen immer noch knapp 2500 Zähler. Für den marktbreiten S&P 500 ging es am Mittwoch um 4,22 Prozent auf 3130,12 Punkte hoch. Der technologielastige Nasdaq 100 gewann 4,13 Prozent auf 8949,28 Punkte.

          Die amerikanische Notenbank (Fed) sieht die Wirtschaft im Land trotz des Auftretens des Coronavirus auf Wachstumskurs, wie aus dem jüngsten Konjunkturbericht (Beige Book) der Fed hervorging. Jedoch seien die Lieferketten durch das Virus bereits gestört und es komme zu Verzögerungen. Das Beige Book berücksichtigte Daten bis zum 24. Februar. Zu dieser Zeit machte sich die Ausbreitung des Coronavirus verstärkt auch an den Finanzmärkten bemerkbar. Amerika will nun für den Kampf gegen das Virus neue Finanzmittel in Höhe von 8,3 Milliarden Dollar bereitstellen.

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