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Bilanz des 2. Quartals : Tesla-Großaktionäre auf Verkaufskurs

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Teslas tanken Strom. Bild: EPA

Will Elon Musk Tesla von der Börse nehmen, weil er den Rückhalt der Großaktionäre verliert? Zwei von ihnen haben im zweiten Quartal große Stückzahlen abgegeben.

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          Bevor Tesla-Chef Elon Musk kürzlich seine Pläne für einen Rückzug von der Börse bekanntgegeben hat, haben zwei Tesla-Großaktionäre im zweiten Quartal ihre Anteile an dem Elektroautohersteller deutlich verringert. Der Vermögensverwalter T.Rowe Price, einst zweitgrößter Aktionär, gab fast ein Viertel seiner Aktien ab und hält nur noch 11,9 Millionen Stück (rund 7 Prozent), wie aus einer Information für die US-Börsenaufsicht SEC vom Dienstag hervorgeht.

          Zuvor hatte die Fondsgesellschaft Fidelity, ebenfalls einer der zehn größten Tesla-Eigner sein Aktienpaket um 21 Prozent verkleinert. Die Gründe für den Schritt der beiden Großinvestoren sind nicht bekannt. Unklar war auch, ob T.Rowe Price und Fidelity Investments hinter den Plänen für das Delisting, also den Rückzug von der Börse, stehen.

          Mit diesen Überlegungen hatte Musk vergangene Woche die Investoren überrascht. In der von seinem privaten Twitter-Account verbreiteten Nachricht brachte er einen Preis von 420 Dollar je Aktie ins Spiel und erklärte, die Finanzierung eines solchen Vorhaben sei bereits geklärt. Endgültig entschieden sei jedoch nichts. Am Montag teilte der Tesla-Chef mit, für sein Vorhaben habe er die Rückendeckung des Verwaltungsrats.

          TESLA INC. DL -,001

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          Wegen der unerwarteten Ankündigung eines Rückzugs von der Börse haben Investoren Musk verklagt. Seine entsprechenden Tweets seien falsch und irreführend, heißt es in der einen von zwei Klagen, die bei einem Bundesgericht in San Francisco eingereicht wurden. Es handle sich um einen „Atomangriff“, um Leerverkäufer der Tesla-Aktien „völlig zu dezimieren“. In der zweiten Klage wird Musk und seiner Firma vorgeworfen, den Tesla-Aktienkurs künstlich in die Höhe zu treiben. Zudem hätten sie gegen die Auflagen der Börsenaufsicht SEC verstoßen.

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