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Konservative Strategie 2020 : „Aktien sind die besseren Anleihen“

  • -Aktualisiert am

Die französische Axa hatte von 2015 bis 2017 eine moderate relative Stärke im europäischen Versicherungssektor inne. Bild: dpa

Die Aktienmärkte sind freundlich in das Jahr 2020 gestartet – guten Konjunkturdaten und einer Brexit-Lösung sei dank. In dieser Lage ist der Aktienkorb „Konservative Strategie 2020“ eine gute Wahl. Eine technische Analyse.

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          Die lockere Geldpolitik vieler Notenbanken, die IWF-Prognosen für eine besserer Weltkonjunktur, das Teilabkommen im Handelsstreit sowie eine Lösung für den Brexit haben die Weltaktienmärkte freundlich in das Jahr 2020 starten lassen. Unter der technischen Führung der Weltleitbörse in der New Yorker Wall Street haben sich auch in Europa die technischen Haussen an den Aktienmärkten fortgesetzt. Vor dem Hintergrund dieser Gesamtlage war hier zuletzt die „Konservative Strategie 2020“, ein gleichgewichteter Aktienkorb von Euro-Stoxx-50-Titeln – diesmal bestehend aus Allianz, AXA, Bayer, ENI, ING und Sanofi – vorgestellt worden. Diese Titel weisen nach dem Motto „Aktien sind die besseren (Staats-)Anleihen“ jeweils die Kombination aus attraktiven Dividendenrenditen und einer ansprechenden, technischen Lage auf.

          Die französische Axa hatte von 2015 bis 2017 eine moderate relative Stärke im europäischen Versicherungssektor inne. Hierbei ergab sich – ausgehend von Kursen um 16,10 Euro im Juli 2016 – ein mittelfristiger Aufwärtstrend, der die Aktie bis auf Kurse um 27,70 Euro im Januar 2018 führte. Begleitet vom Wechsel im Top-Management und dem – vom Markt als viel zu teuer angesehenen – Zukauf von amerikanischen Aktivitäten kam es im ersten Quartal 2018 zu einem Verkaufssignal. Als Ergebnis war die moderate relative Stärke der Vorjahre schlagartig in eine ausgeprägte, relative Schwäche im Sektor umgeschlagen, und eine technische Zwischenbaisse drückte Axa bis auf ein Kurstief um 18,40 Euro im Dezember 2018.

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