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Staatsanleihen : Italien will Anleihen in China begeben

Italien will als erstes westliches Industrieland in China Anleihen begeben. Bild: dpa

Italien will als erstes westliches Industrieland in China Anleihen begeben. Auch ein anderes europäisches Land plant dort eine Emission.

          Den chinesischen Markt will Italien als erstes der westlichen Industrieländer mit einer eigens dafür aufgelegten Anleihe anzapfen. Solche Titel, sogenannte Panda-Bonds, haben schon die deutschen Autohersteller VW, Daimler und kürzlich BMW begeben. Auch Portugal plant eine Panda-Emission.

          Markus Frühauf

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping besucht in dieser Woche Rom. Dabei soll neben einem Vertrag für das chinesische Seidenstraßen-Projekt auch eine Vereinbarung für die italienische Panda-Anleihe unterzeichnet werden, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch und berief sich dabei auf Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Die Vereinbarung zwischen der italienischen und chinesischen Regierung sehe vor, dass die italienische Staatsbank Cassa Depositi e Prestiti (CGD) die Panda-Anleihen emittieren werde.

          Diese Titel werden von ausländischen Emittenten für chinesische Anleger in der Landeswährung Renminbi (Yuan) aufgelegt. Schon zwei Panda-Bonds hat Ungarn begeben. Der chinesische Anleihemarkt hat ein Volumen von 12 Billionen Dollar. Damit ist China der drittgrößte Anleihemarkt der Welt. Seit Jahresanfang wurden sieben Panda-Anleihen begeben mit einem Volumen von umgerechnet 2 Milliarden Euro. Das entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 35 Prozent.

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