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Anlegen in Technologie (4) : Immer vernetzt zu sein zahlt sich aus

Soziale Netzwerke wie Facebook brachten in den vergangenen sieben Jahren jährliche Rendite, die sich sehen lassen kann. Bild: dpa

Soziale Netzwerke sind für ihre Gründer und Manager Gelddruckmaschinen. Lässt sich dieser Erfolg auch auf Anleger übertragen?

          Kylie Jenner könnte es bald schaffen die jüngste „Self-Made“-Milliardärin aller Zeiten zu werden, wie Forbes jüngst berichtete. Dass sie das auch der Plattform Instagram des aktuell noch jüngsten Self-Made Milliardärs Mark Zuckerberg zu verdanken hat, zeigt nicht nur die Reichweite sozialer Netzwerke, sondern auch, welcher monetärer Erfolg damit möglich ist.

          Antonia Mannweiler

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Lässt sich dieser Erfolg auch auf Anleger übertragen? Wer dem Wachstum sozialer Netzwerke wie Facebook oder Twitter vertraut und ausschließlich in den Markt von „Social Media“ investieren will, kann dies beispielsweise über den Global X Social Media Index ETF tun. 32 Unternehmen von sozialen Netzwerken sind dort vertreten – amerikanische Unternehmen am stärksten mit bekannten Namen wie Twitter oder Facebook. Aber auch soziale Netzwerke aus China, Japan oder Russland mit den hierzulande eher unbekannten Namen wie Kakao, Yandex oder YY sind in dem Fonds gelistet.

          Seit der Auflage vor sieben Jahren stieg der Wert um 160 Prozent – und brachte damit eine durchschnittliche jährliche Rendite von rund 15 Prozent. Mit Kosten von 0,65 Prozent ist der Fonds aber vergleichsweise teuer. Zum Vergleich: Die Kosten des Ishares ETF auf den Nasdaq 100 betragen 0,31 Prozent. Es lohnt sich aber, auch die Wertentwicklung mit anderen Technologieindizes wie den Nasdaq 100 zu vergleichen. Der hat in den vergangenen fünf Jahren um 180 Prozent zulegt – und ist dazu breiter gestreut.

          Global X Social Media ETF

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          Dennoch kann sich die Investition in soziale Netzwerke lohnen und das auch außerhalb der bekanntesten amerikanischen Unternehmen wie Facebook oder Twitter. Der chinesische Nachrichten-Dienstleister Wechat von Tencent wird beispielsweise mittlerweile von mehr als einer Milliarde Menschen genutzt, und auf der ganzen Welt wird das Potential der Menschen, die bis zum Jahr 2021 soziale Netzwerke nutzen, auf rund 3 Milliarden geschätzt.

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