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Snowflake : Buffetts erster Börsengang enorm gefragt

  • Aktualisiert am

Rechenzentren gehören auch zum G7eschäft der Snowflake Inc. Bild: dpa

Manche Börsengänge sind so attraktiv, dass Anleger mit Gewohnheiten brechen. Im Falle des Cloud-Dienstleisters Snowflake ist Warren Buffett erstmals bei einer Emission dabei.

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          Der Softwarehersteller Snowflake hat beim größten Börsengang des Jahres in den Vereinigten Staaten 3,36 Milliarden Dollar eingenommen. Die Emission verlief insofern äußerst erfolgreich, als Snowflake seine Aktien zum Preis von 120 Dollar je Stück verkaufen konnte. Das Unternehmen hatte diese zunächst für 75 auf 85 Dollar angeboten und diese Spanne am Montag auf 100 bis 110 Dollar angehoben.

          Die Emission von 28 Millionen Aktien ist der größte Börsengang in den Vereinigte Staaten in diesem Jahr, sieht man von den vier Milliarden ab, die Milliardär Bill Ackman mit einer Zweckgesellschaft einnahm. Snowflake wird mit dem Börsengang mit mehr als 33 Milliarden Dollar bewertet.

          Das Unternehmen aus dem kalifornischen San Matteo bietet cloudgestützte Datenspeicherungs- und Analysedienstleistungen an. Teil des erfolgreichen Börsengangs ist die Tatsache, dass der renommierte Investor Warren Buffett erstmals in einen Börsenneuling investierte. Dessen Holding Berkshire Hathaway hatte sich verpflichtet, im Rahmen einer Privatplazierung Stammaktien im Wert von 250 Millionen Dollar zu kaufen. Zudem will Berkshire vier Millionen Aktien im Rahmen einer weiteren Transaktion erwerben.

          Snowflake wurde 2012 gegründet und hat in seinem im Januar zu Ende gegangenen Geschäftsjahr, den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 174 Prozent auf 264,7 Millionen Dollar gesteigert. In den darauffolgenden sechs Monaten stiegen die Erlöse gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 133 Prozent auf 242 Millionen Dollar. Die Snowflake-Aktien werden voraussichtlich am Mittwoch in den Handel kommen.

          In der laufenden Woche stehen zudem noch weitere 15 Börsengänge an. Der Finanzinformationsdienst Bloomberg beziffert deren Gesamtwert auf 8,3 Milliarden Dollar.

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