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Staatshilfen : Lufthansa-Aktionäre haben keine Wahl

Keine Passagiere: Flugzeuge der Lufthansa parken auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld. Bild: EPA

Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung in den kommenden Wochen müssen die Lufthansa-Aktionäre entscheiden: Ein Rettungspaket der Bundesregierung, das ihre Anteile deutlich verwässert. Oder ein Totalverlust.

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          Der Plan zur Rettung der Lufthansa steht. Geht es nach der deutschen Bundesregierung, dann müssen die Lufthansa-Aktionäre auf der außerordentlichen Hauptversammlung die Eckpunkte zum Einstieg des Staates bei der Kranichlinie nur noch durchwinken. Dann ist der deutsche Staat mit 20 Prozent an der Lufthansa beteiligt – wenn nicht noch Stolpersteine von der EU-Kommission in Brüssel drohen.

          Inken Schönauer

          Redakteurin in der Wirtschaft, verantwortlich für den Finanzmarkt.

          Angeblich fordert Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, dass die Lufthansa in Frankfurt und München bis zu 20 Flugzeuge und die dazugehörigen Start- und Landerechte an an Billiganbieter wie Ryanair abgibt. Der Billigflieger hatte am Dienstag angekündigt, gegen die Beihilfen Beschwerde einzulegen. Die Lufthansa soll der EU mittlerweile angeboten haben, jeweils drei Start- und Landerechte einschließlich dreier Flugzeuge und Crews abzugeben, schreibt das Handelsblatt.

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