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Porsche-Börsengang : Das Desaster der Autoaktien

Ein Porsche Taycan im Stuttgarter Stammwerk während der Montage im September 2022 Bild: dpa

Selten war eine Branche bei den Aktionären so unbeliebt wie die Autohersteller. Ausgerechnet jetzt kommt Porsche an die Börse. Was spricht für einen Aktienkauf?

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          Ein neuer Manfred Krug ist diesmal nicht zu sehen. Keine Werbespots im Fernsehen mit einem Schauspieler wie damals 1996 beim Börsengang der Deutschen Telekom. Auch von den Banken ist nichts zu hören, sie versuchen erst gar nicht, die Privatanleger zu umgarnen. Dabei würde es der Anlass mehr als rechtfertigen: An diesem Donnerstag geht Porsche an die Börse. Es ist der größte Börsengang seit dem der Telekom.

          Dyrk Scherff
          Redakteur im Ressort „Wert“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Abhängig vom Ausgabepreis kommen dann Aktien im Wert von bis zu 9,4 Milliarden Euro auf den Markt, bei der Telekom waren es 10,1 Milliarden. Der Sportwagenbauer würde dann mit bis zu 75 Milliarden Euro bewertet und wäre damit eines der wertvollsten deutschen Unternehmen. Die Nachfrage nach den Aktien ist riesig.

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