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Partnerschaft für ETF : Die Postbank geht fremd mit Blackrock

Bald gibt es bei der Postbank auch ETF von Blackrock. Bild: EPA

Die Postbank ist erstmals eine größere Partnerschaft für börsengehandelte Indexfonds eingegangen. Sie bietet nun zu vergünstigten Konditionen Produkte von Ishares an, dem ETF-Ableger von Blackrock.

          Im Deutsche-Bank-Konzern darf man im Kampf um neue Erträge offenbar nicht mehr allzu kleinlich sein. Die Postbank ist nun erstmals eine größere Partnerschaft für börsengehandelte Indexfonds, also die sehr beliebten ETF, eingegangen. Das Institut, das gerade mit dem Privat- und Firmenkundengeschäft der Deutschen Bank verschmolzen wird, setzt dabei allerdings nicht auf die konzerneigene Schwestergesellschaft DWS, für die ihre ETF-Marke X-Trackers auch immer wichtiger wird. Vielmehr bietet die Postbank nun zu vergünstigten Konditionen Produkte von Ishares an, also dem ETF-Ableger von Blackrock, dem größten Vermögensverwalters der Welt. „Mit dieser ETF-Aktion ermöglichen wir Anlegern gemeinsam mit Ishares einen kostengünstigen Einstieg in den Kapitalmarkt“, lässt sich Karsten Rusch, Bereichsleiter Wertpapiere und Versicherungen der Postbank, in der Mitteilung von Ishares zitieren.

          Tim  Kanning

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Dass in den Bankfilialen von Finanzkonzernen und -gruppen nicht nur die Produkte aus eigenem Hause angeboten werden, ist üblich. Allerdings muss man den Berater von der Sparkasse erst lange beknien, ehe er eine Alternative zu einem Deka-Produkt vorschlägt, ebenso den Kollegen in der Volksbank, dass er einem etwas anderes als Union Investment empfiehlt. Eine so offensiv beworbene Partnerschaft mit dem wichtigsten Wettbewerber im ETF-Markt ist da schon ungewöhnlich. Zumal es sich bei vielen der Sonderangebote um Indexfonds handelt, welche die DWS ebenso im Programm hat, etwa auf den Dax oder den Euro Stoxx.

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